RISCH: Einbrecher mit Schuss ins Bein gestoppt

Fahnder der Kantonspolizei Zürich haben in Risch zwei mutmassliche Einbrecher gestellt. Einer der Tatverdächtigen wurde auf der Flucht durch einen Schuss verletzt.

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(Symbolbild Patrik Pauli/Neue LZ)

(Symbolbild Patrik Pauli/Neue LZ)

Im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen massiven Einbruchdiebstählen im Raum St. Gallen erhielt die Polizei Hinweise auf ein verdächtiges Fahrzeug. Wie sich später herausstellte, wurde dieses Auto durch zwei Personen mit serbischem Pass benutzt, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Zürich. Die beiden 41 und 36 Jahre alten Männer fuhren am Donnerstag in den frühen Morgenstunden mit dem Auto in den Kanton Zug.

Trotz Warnschuss geflohen
Fahnder der Kantonspolizei Zürich wollten gegen 7 Uhr ausserhalb von Rotkreuz die beiden Tatverdächtigen anhalten und kontrollieren. Der Jüngere der beiden flüchtete darauf zu Fuss. Trotz mehreren Warnrufen und einem Warnschuss setzte der Mann die Flucht fort und konnte nur mit einem Schuss ins Bein gestoppt werden. Er wurde zur ärztlichen Behandlung mit der Ambulanz ins Spital geführt.

Deliktsgut von über 100'00 Franken
Die örtlich zuständige Zuger Polizei wurde sofort beigezogen, heisst es in der Mitteilung weiter. Im Fahrzeug stellte die Polizei umfangreiches Deliktsgut sicher. Es handelt sich dabei um dentalmedizinische Artikel, deren Wert nach ersten Erkenntnissen 100?000 Franken übersteigen dürfte. Zurzeit laufen in dieser Sache umfangreiche Ermittlungen durch die Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft Zürich. Insbesondere wird abgeklärt, ob die Verhafteten für weitere Einbruchdiebstähle in Fragen kommen. Die Umstände der Schussabgabe werden durch die Staatsanwaltschaft Zug untersucht.

zim