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RISCH: Gäste und der Nachwuchs vermitteln Heimatgefühle

Die Besucher des Heimatabends bekommen genau das zu hören, was ihr Herz begehrt. Die Präsidentin des Trachtenvereins Risch-Rotkreuz räumt auch noch mit einem vielgehörten Vorurteil auf.
Daniela Sattler
Die Kindertanzgruppe des Trachtenvereins Risch-Rotkreuz hat für ihren Auftritt viel Applaus erhalten. (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 28. Oktober 2017))

Die Kindertanzgruppe des Trachtenvereins Risch-Rotkreuz hat für ihren Auftritt viel Applaus erhalten. (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 28. Oktober 2017))

Der Kindertanzgruppe unter der Leitung von Gaby Ulrich ist am Samstagabend die Ehre zuteilgeworden, das Programm des Heimatabends zu beginnen. Der Trachtennachwuchs ist im Zentrum Dorfmatt in Rotkreuz von der Kapelle Türmli-Buebe aus Bütschwil musikalisch begleitet worden.

Lädt die Trachtengruppe Risch-Rotkreuz zu Gesang, Tanz und Tombola ein, kommen die Gäste gerne. Dies, obschon der Verein zurzeit nur wenige aktive Mitglieder hat. Tanzdarbietungen werden deshalb keine eigenen mehr aufgeführt. Und auch die Gesangseinlagen werden an den Heimatabenden von Gast-gruppen übernommen. Trotzdem ist es der Trachtengruppe Risch-Rotkreuz auch dieses Jahr wieder gelungen, einen abwechslungsreichen Unterhaltungsabend auf die Beine zu stellen. «Wir sind momentan daran, einen neuen Chor aufzubauen. Wir hoffen, dass wir im neuen Jahr wieder mit eigenen Auftritten starten können», sagte Marianne Zemp. Sie ist Präsidentin der Trachtengruppe Risch-Rotkreuz. Daher werde nun auch nach singfreudigen Leuten gesucht. Zemp räumte gleich mit einem weitverbreiteten Vorurteil auf. Jodeln müsse man nicht können, um im Trachtenchor aufgenommen zu werden, erklärte sie und fährt fort: «Es reicht, wenn man freudig und von Herzen gerne singt.»

Nachwuchs weiss zu überzeugen

Freudig und von Herzen zeigte die Kindertanzgruppe an diesem Abend mit weiteren Einlagen, was sie in den vergangenen ­Wochen gelernt hatte. Nach der Twist-Darbietung, mit der sich der Nachwuchs vor der Pause dann von den Gästen verabschiedete, erntete dieser abermals frenetischen Applaus. Stürmischen Beifall gab es an diesem Abend im Zentrum Dorfmatt auch für die aus dem Jodlerklub Heimelig Sins bestehende Kleinformation Hausi-Chörli Sins. Unter der Leitung von Thomas Huwiler lockerte dieses das Programm mit witzigen und stimmigen Einlagen auf. So unter anderem mit Ruedi Bieris Stück «Säg Fraueli, gib doch nah», dass die Geschichte vom Ehemann erzählt, der sich einen Jassabend erbettelt.

Stolz war die Präsidentin, die in ihrer schmucken Festtagstracht durch den Abend führte, das Jodelduett Annemarie und Silvia Rymann als Gäste begrüssen zu dürfen. Seit 34 Jahren jodeln die Geschwister bereits zusammen. Annemarie (unterdessen Annemarie Berchtold) und Silvia treten meist als Duett Geschwister Rymann auf. An diesem Abend am Akkordeon von Walter Gehrig begleitet, überzeugte das Duett unter anderem mit dem «Steinmandli-Juiz» und dem «Gibel-Juiz».

Daniela Sattler

redaktion@zugerzeitung.ch

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