RISCH: In Rotkreuz sollen noch zwei Hochhäuser entstehen

Nun liegt der Bebauungsplan der zweiten Suurstoffi-Etappe auf. Er zeigt: Am Bahnhof soll es noch dichter werden. Das letzte Wort hat aber das Volk.

Stephanie Hess
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Eine mögliche Variante, wie die Hochhäuser auf dem Areal (Bild: Visualisierung Zug Estates)

Eine mögliche Variante, wie die Hochhäuser auf dem Areal (Bild: Visualisierung Zug Estates)

Es hat sich bereits abgezeichnet, als der Quartiergestaltungsplan für die zweite Grossetappe der Suurstoffi-Überbauung vor rund einem Jahr auflag. Zwischen dem ersten Baufeld Langweid und dem noch zu überbauenden östlichen Teil werde möglicherweise ein Hochhaus als Verbindung entstehen, hiess es damals beim Planer Zug Estates AG. Nun wird diese Ankündigung sogar noch übertroffen: In der Mitte des Suurstoffi-Areals sollen gemäss dem Bebauungsplan nun sogar zwei Hochhäuser entstehen. Dieser liegt noch bis 20. August bei der Gemeindeverwaltung auf und weist für eines der Gebäude eine Maximalhöhe von 70 Metern aus. «Das zweite ist in der Höhe zu staffeln», steht dort weiter. Es soll um die 10 Meter tiefer werden.

Noch vor einem Jahr war im Quartiergestaltungsplan von einem Hochhaus von maximal 64 Metern die Rede. Laut dem Rischer Bauchef Ruedi Knüsel hängt dies mit dem Hochhauskonzept der Gemeinde Risch zusammen. Dieses wird zurzeit durch das Zürcher Büro Feddersen & Klostermann erarbeitet. «Die wesentlichen Erkenntnisse daraus sind bereits in die Vorschriften zum Bebauungsplan Suurstoffi Ost eingeflossen», ergänzt Stephan Wintsch, CEO der Zug Estates AG. Gemäss dem Konzept sei eine maximale Gebäudehöhe von 70 Metern für die Gemeinde verträglich – so hoch ist auch das Roche-Haus.

Das konkrete Projekt für die Hochhäuser werde erst noch in einem Konkurrenzverfahren erarbeitet, sagt CEO Wintsch. Bei der bereits publizierten Visualisierung (siehe Bild) handle es sich lediglich um eine mögliche Gestaltungsvariante.

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