Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

RISCH: Letzte Etappe beim Schulausbau

Das Schulhaus 4 muss aufgestockt und saniert, der Kindergarten Binzmühle neu gebaut werden. Die beiden Projekte bilden den Abschluss eines umfassenden Massnahmenpakets.
Rahel Hug
Der Kindergarten Binzmühle soll ersetzt werden. (Bild: Werner Schelbert (Rotkreuz, 24. November 2017))

Der Kindergarten Binzmühle soll ersetzt werden. (Bild: Werner Schelbert (Rotkreuz, 24. November 2017))

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

Nur gerade mal zwei Tage nach der Urnenabstimmung zu den Neu- und Umbauten auf dem Schulareal Waldegg von morgen Sonntag wird in Risch ein weiteres Schulprojekt behandelt. An der Gemeindeversammlung von Dienstag (siehe Box) wird die Bevölkerung über einen Planungskredit für die Sanierung des Schulhauses 4 und den Neubau des Kindergartens Binzmühle entscheiden. Es handelt sich dabei um die letzte Etappe eines umfassenden Massnahmenpakets, das der Gemeinderat basierend auf der Schulraumplanung 2014 beschlossen hat.

Das Schulhaus 4 an der Meierskappelerstrasse in Rotkreuz wurde 1974 erbaut. Für das Gebäude sind eine Aufstockung und eine Instandsetzung notwendig, wie der Vorlage zu entnehmen ist. Der Kindergarten Binzmühle erreicht die baulichen und betrieblichen Standards nicht mehr. Für die Projektierung legt der Gemeinderat nun einen Kredit von 1,3 Millionen Franken vor. Im Finanzplan sind für die Sanierung und Aufstockung des Schulhauses 4 9,6 Millionen Franken ausgewiesen. Für den Neubau des Kindergartens sind 2,5 Millionen Franken vorgesehen. Läuft alles nach Plan, erfolgt der Baubeginn für die beiden Projekte im Sommer 2020 und der Bezug zu Beginn des Schuljahres 2021/22.

Einigkeit von links bis rechts

Die Rischer Ortsparteien unterstützen das Vorhaben des Gemeinderats. Sämtliche Parteien haben bezüglich des Projektierungskredits die Ja-Parole gefasst. Das Schulprojekt stelle «das letzte wichtige Puzzleteil der umfassenden Schulraumplanung» dar, sagt etwa Andreas Battiston, Präsident der CVP. Martin Kammermann, GLP-Präsident, ist derselben Meinung: «Der Bedarf ist klar gegeben, und die Konzepte überzeugen.»

Auch das Budget mit einer Steuersenkung von 63 auf 62 Prozent wird von der Mehrheit der Parteien befürwortet. Dagegen sprechen sich die Grünen aus. «Aus Sicht der Grünen besteht vor allem im Bereich der Kinderbetreuung massiver Handlungsbedarf», sagt Hanni Schriber-Neiger, Vizepräsidentin. «Die Gemeinde Risch hat die teuersten Kinderbetreuungsplätze des Kantons, dies belastet Mittelstandsfamilien sehr.» Anstatt die Steuern auf ein noch tieferes Niveau zu senken, sollte das Geld für Mittelstandsfamilien eingesetzt werden, argumentiert die Ortspartei und empfiehlt deshalb das Budget zur Ablehnung. Auch in der SP habe die Senkung des Steuerfusses «Anlass zur Diskussion» gegeben. Die Parteiversammlung hat sich aber entschieden, dem Budget zuzustimmen. Für Rolf Brandenberger, den Präsidenten der FDP, ist die Steuersenkung «fällig».

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.