RISCH: Roche schafft 100 neue Stellen in Rotkreuz

Der Pharmakonzern Roche hält an seinen Ausbauplänen in Rotkreuz fest. Daran vermag der Gewinn- und Umsatzrückgang von 2008 nichts zu ändern.

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Roche baut in Rotkreuz für mehrere Millionen neue Firmen­gebäude. (Bild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Roche baut in Rotkreuz für mehrere Millionen neue Firmen­gebäude. (Bild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Aktie des Basler Pharmakonzerns tauchte gestern an der Börse zeitweise um fast 10 Prozent auf 147 Franken. Der Grund: Der Reingewinn 2008 lag mit 10,84 Milliarden Franken rund 5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Auch der Umsatz ist minim um 1 Prozent auf 45,61 Milliarden gesunken.

Diese tut den Investitionen in der Schweiz indes keinen Abbruch. Alleine in Rotkreuz investiert Roche rund 200 Millionen Franken. «Daran halten wir fest: Es wird wie geplant gebaut, und es entstehen rund hundert neue Stellen», sagt Konzernsprecher Alexander Klauser.

Sechs neue Gebäude schaffen Platz für die neuen Arbeitsplätze. Dieses Jahr beginnen die Bauarbeiten für ein 73 Meter hohes Verwaltungsgebäude. Insgesamt lässt sich der Konzern die Ausbauten in seinen drei wichtigsten Schweizer Standorten Basel, Burgdorf und Rotkreuz 1,3 Milliarden Franken kosten.

Roche Diagnostics beschäftigt in der Rotkreuz heute über 1300 Mitarbeiter. Das sind doppelt so viele wie vor fünf Jahren. Die Mitarbeiter entwickeln Geräte und Instrumente zur Diagnose von Krankheiten, stellen ganze Systeme her und liefern die Informatik dazu gleich mit. Der Kundenservice ist ebenfalls von Rotkreuz aus organisiert.

Rainer Rickenbach

Mehr zum Thema lesen am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.