RISCH: Rotkreuz als Hochschul-Standort in Richtplan

Wichtiger Schritt auf dem Weg zum Hochschulcampus Rotkreuz: Der Zuger Regierungsrat beantragt dem Parlament, Risch-Rotkreuz als Fachhochschulstandort im kantonalen Richtplan einzutragen. Gleichzeitig unterstützt er die Verlegung des Instituts für Finanzdienstleistungen IFZ auf den künftigen Campus.

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Der Hochschul-Campus soll auf dem Areal der Suurstoffi in Rotkreuz zu stehen kommen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der Hochschul-Campus soll auf dem Areal der Suurstoffi in Rotkreuz zu stehen kommen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Hochschule Luzern möchte ihre Angebote im Bereich Informatik und Finance auf diesem Campus konzentrieren. Bis zu 1000 angehende Informatiker sollen dereinst dort studieren. In Rotkreuz ist ein Neubau mit einer Hauptnutzfläche von 7000 Quadratmetern geplant, 2019 soll er bezugsbereit sein.

Breite Unterstützung für Standort Suurstoffi

Der Standort Suurstoffi direkt beim Bahnhof Rotkreuz geniesse im Kanton eine breite Unterstützung, heisst es in der gemeinsamen Mitteilung der Zuger Bau- und Volkswirtschaftsdirektion vom Montag.

Auf dem Areal sind ausserdem Wohnungen für Studierende und Mitarbeiter vorgesehen. Auch eine Erweiterung des Hochschulbetriebs ist möglich. Die Hochschule Luzern verpflichtet sich für eine Mietdauer von 30 Jahren. Mit der Fertigstellung des Neubaus soll auch das Institut für Finanzdienstleistungen IFZ dort einziehen.

Regierung erachtet Zusammenlegung mit IFZ als sinnvoll

Der Regierungsrat unterstützt diese Verlegung des IFZ von Zug nach Rotkreuz, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Zwei Vorstösse verlangten, diese zu überprüfen, beziehungsweise darauf zu verzichten. Die Zusammenführung der beiden Departemente sei sinnvoll und stärke den Zuger Standort der Fachhochschule Zentralschweiz.

Der neue Hochschulstandort wird dem Kantonsrat als Gesamtpaket zur Behandlung vorgelegt. Zum einen muss das Parlament dann über den Richtplaneintrag befinden. Zum anderen wird es in einem separaten Beschluss über eine Beteiligung in der Höhe von einer Million Franken an der Anschubfinanzierung für das Projekt entscheiden müssen.

Der Betrieb des neuen Departements für Informatik soll im Sommer 2016 starten. Ab diesem Zeitpunkt stehen der Fachhochschule auf dem Suurstoffi-Areal Provisorien bis zum Bezug des Neubaus zur Verfügung.

sda/zim