RISCH ROTKREUZ: Auszeit für den Amoklaufdroher

Der 15-jährige Jugendliche, der in Rotkreuz für die Amokdrohungen an der Schule verantwortlich war, darf vorläufig nicht mehr in seine Klasse zurück. «Er muss für mindestens drei bis vier Wochen ausserkantonal in ein «Time-Out» gehen.

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Diese befristete Massnahme hat das Rektorat angeordnet», sagte Michael Fuchs, Rischer Rektor ad interim, und ergänzt: «In der Zwischenzeit wird geschaut, wie es schulisch mit dem Jugendlichen bis Sommer weitergehen soll.» Dann würde er die obligatorische Schulzeit abschliessen.

Laut Fuchs verhalten sich die Eltern des Jugendlichen kooperativ gegenüber den jetzt angeordneten Massnahmen. Der Schüler hatte in der Nacht auf den Montag Drohungen mit einem wasserfesten Filzstift neben die Eingangstüre des Oberstufenschulhauses geschmiert. «Amoklauf zwischen dem 7. und 30. Januar», «Fürchte Gott» und «Amok» kritzelte er, um damit für ein vorübergehende Schliessung der Schule zu sorgen und seine Ferien zu verlängern. 

Monika Wegmann / Neue ZZ