RISCH-ROTKREUZ: Chnöpfli-Umzug ist gestrichen

Kinder gibt es in Rotkreuz genug. Aber ihre Fasnacht vom Donnerstag fällt aus: Es fehlt ein Chef.

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Impression von der letztjährigen Chnöpfli-Fasnacht. (Bild Patrick Lüthy/Neue ZZ)

Impression von der letztjährigen Chnöpfli-Fasnacht. (Bild Patrick Lüthy/Neue ZZ)

Für Mütter mit kleineren Kindern wurde die Rotkreuzer Chnöpfli-Fasnacht ins Lebens gerufen. «Am Schmutzigen Donnerstag gab es einen kurzen Umzug durchs Dorf. Nachher traf man sich im Dorfmattsaal für Spiele», sagt Beat Wyss, Präsident der Fasnachtsgesellschaft Rotkreuz. Die jetzige Absage begründet er so: «Schon vor einem Jahr haben wir auf Plakaten für die Organisation jemanden gesucht. Es hat sich aber niemand gemeldet.» Man habe auch Kindergärtnerinnen und Spielgruppenleiterinnen angefragt. «Aber niemand wollte sich festlegen und den Anlass organisieren», begründet Wyss den Entscheid. Nach langem Zögern entschied der Vorstand dann, heuer die Chnöpfli-Fasnacht zu streichen. Aus der Optik der Kinder sei das zwar schade, so Wyss. «Doch wir wollten ein Zeichen setzen.

Nicht die einzige Absage
Laut Wyss wurde auch der Schnitzelbankabend am Samstag, 2. Februar, im Dorfmattsaal abgesagt. «Die Schnitzelbankgruppen legen eine kreative Pause ein. Zurzeit ist nur die Gruppe von Hans Ambühl aktiv.» Sie tritt am Sonntag nach dem Fasnachtsumzug ab 15.51 Uhr im Alterszentrum Dreilinden auf.

Monika Wegmann