RISCH-ROTKREUZ: Unsicherheit bei Swiss Printers ist gross

Noch weiss niemand in der Rotkreuzer Druckerei Swiss Printers, wer seinen Arbeitsplatz verliert. Am Freitag finden Einzelgespräche statt.

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«Ich weiss selbst noch nicht, wie es mit mir weitergeht», meint Drucker Silvio Ruckstuhl, Arbeitnehmervertreter und Gewerkschafter der Comedia. Offenbar haben auch die anderen 56 Mitarbeiter des Gemeinschaftsunternehmens der Verlage Ringier, NZZ und Edipresse noch nicht erfahren, wo sie künftig arbeiten werden – oder ob sie entlassen werden. Das Druckereiunternehmen gibt seinen Standort aus produktionstechnischen Gründen auf. 23 Stellen werden deshalb abgebaut, 28 weitere Mitarbeiter können in Schlieren weiter beschäftigt werden. «Die restlichen sechs Mitarbeiter werden vermutlich früh pensioniert», sagt Ruckstuhl. Oder kommen bei Swiss Printers in Zofingen unter.

Am heutigen Freitag nun finden laut Ruckstuhl Einzelgespräche mit allen betroffenen Mitarbeitern und der Geschäftsleitung in Rotkreuz statt. Die Gewerkschaft Comedia moniert, dass sie von den Kündigungen erst eine halbe Stunde vor der Benachrichtigung der Belegschaft erfahren habe.

Wolfgang Holz/Neue ZZ