RISCH: Sie geben den Fussgängern mehr Platz

Auf beiden Seiten des Bahnhofs Rotkreuz dominieren Baumaschinen die Szenerie. Haben sie ihre Arbeit erledigt, soll der Mensch wieder im Mittelpunkt stehen.

Drucken
Teilen
Patrik Birri, links, von der Gemeinde Risch und der Projektleiter der Zuger Baudirektion Sebastian Heinrichs koordinieren die beiden Baustellen im Rotkreuzer Zentrum. (Bild: Werner Schelbert)

Patrik Birri, links, von der Gemeinde Risch und der Projektleiter der Zuger Baudirektion Sebastian Heinrichs koordinieren die beiden Baustellen im Rotkreuzer Zentrum. (Bild: Werner Schelbert)

Die Gemeindeoberen hören es zwar nicht gerne, aber es lässt sich nicht wegdiskutieren: Risch ist in seiner Gesamtheit zu einer Stadt angewachsen. Da scheint es nur logisch, dass die Infrastruktur dieser Gegebenheit angepasst wird.

Gegenwärtig vollzieht sich das in Rotkreuz gleich an zwei Brennpunkten nördlich und südlich der Bahnlinie, welcher der Ort seine Entstehung verdankt. Die Planer haben bei beiden Projekten darauf geachtet, dass bei der Neugestaltung nicht in erster Linie nur der Verkehr, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht. Ermöglicht werden soll dies durch eine gestalterische Aufwertung des Strassenraums inklusive Begegnungszonen, auf denen die zu Fuss gehenden Personen gegenüber dem rollenden Verkehr vortrittsberechtigt sind.

Patrik Birri, Abteilungsleiter Planung/Bau/Sicherheit der Gemeinde Risch, wird denn auch nicht müde, diesen Aspekt bei der Begehung der Baustelle im Bahnhof Nord zu betonen: «Es soll eine menschenfreundlichere Strasse geben.» Um diesem Anspruch gerecht zu werden, realisiert die Gemeinde dort derzeit eine umfassende Umgestaltung der Strasse mit einer Begegnungszone. Eine solche entsteht auch auf dem Kreuzplatz auf der anderen Seite des Bahnhofs, wo der Kanton die Buonaserstrasse umfassend saniert.

Marco Morosoli