Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

RISCH: Stetiges Wachstum zahlt sich aus

Das Budget 2018 geht von einem kleinen Ertragsüberschuss aus. Die Gemeinde beantragt eine vorsichtige Steuerfusssenkung.
Andrea Muff
Die Schulraumplanung ist ein grosses Thema: hier eine Visualisierung des Neubaus an der Meierskappelerstrasse in Rotkreuz. (Bild: PD)

Die Schulraumplanung ist ein grosses Thema: hier eine Visualisierung des Neubaus an der Meierskappelerstrasse in Rotkreuz. (Bild: PD)

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

Die Zukunftsaussichten von Risch sind zumindest aus finanzpolitischer Sicht rosig. Im Budget 2018 prognostiziert die Gemeinde eine schwarze Null und rechnet mit einer Steuerfusssenkung von einem Prozentpunkt auf 62 Prozent. «Ausgeglichen zu prognostizieren, war unser Ziel», freut sich Finanzvorsteher Franz Zoppi. Der SVP-Gemeinderat ist mit dem Voranschlag zufrieden. Aus einem Aufwand und Ertrag von jeweils gerundeten 53 Millionen Franken resultiert ein kleiner Ertragsüberschuss von 63 100 Franken.

Für das nächste Jahr rechnet die Gemeinde mit mehr Abschreibungen, was mit ein Grund ist, dass der Aufwand um 229 900 Franken gegenüber dem Budget 2017 gestiegen ist. Weiterhin greift das Programm der «ständigen Aufgaben- und Prozessoptimierung». Franz Zoppi erklärt: «Wir versuchen effizienter zu arbeiten, in jeder Abteilung. Dadurch sparen wir Zeit und hoffen, dass wir davon auch finanziell etwas spüren werden.» Dabei spricht er aber von einem längeren Zeithorizont, bis sich solche Massnahmen auszahlen würden.

Steuerfuss soll verlässlich sein

Auf der Ertragsseite macht sich der «Boom» der Gemeinde bemerkbar: Dank des Bevölkerungswachstums rechnet man mit einem höheren Fiskalertrag. Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen steigen um 1,35 Millionen auf 22,9 Millionen Franken. Die juristischen Personen stehen mit 10,6 Millionen Franken im Voranschlag. Die Prognosen erlauben nun eine Steuerfusssenkung. Der Finanzvorsteher erklärt, dass es für Risch eine Finanzvorgabe sei, mit dem eigenen Steuerfuss unter dem Mittelwert aller Steuerfüsse der Zuger Gemeinden zu liegen. «Wir haben uns für eine Senkung und gegen einen Rabatt entschieden, weil wir damit ein verlässliches Signal an Unternehmen und an die Bevölkerung senden möchten», sagt Franz Zoppi. Denn der Steuerfuss gebe Sicherheit beim Kalkulieren. Die Gemeinde wolle aber weiter dranbleiben und den Steuerfuss regelmässig prüfen. «Wir sind immer vorsichtig unterwegs.»

Mit der Bevölkerungszunahme gehen auch Investitionen einher. Für 2018 budgetiert Risch 18,3 Millionen Franken Nettoinvestitionen. «Die Schulraumplanung ist ein grosser Brocken», sagt der Finanzvorsteher. Bereits Ende November können die Einwohner zum einen über einen Kredit von 18,9 Millionen Franken für die Realisierung von zwei Neubauten sowie für die Umbauten im Oberstufenschulhaus und im bestehenden Rektorats- und Kindergartengebäude in Rotkreuz an der Urne abstimmen. In der zweiten Vorlage geht es um einen Kredit von 9,8 Millionen Franken für die Personenüberführung im Bahnhof Rotkreuz. Diese soll etwa den neuen Standort der Hochschule Luzern mit den Perrons verbinden. «In den vergangenen Jahren haben wir für solche Projekte Geld gespart, das wir nun nutzen können», versichert Franz Zoppi.

Hinweis

Am Dienstag, 7. November, um 19.30 Uhr informiert der Rischer Gemeinderat im Saal Dorfmatt über die beiden Vorlagen, die am 26. November zur Abstimmung kommen.

Die Kennzahlen. (Bild: Gemeinde Risch)

Die Kennzahlen. (Bild: Gemeinde Risch)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.