RISCH/MEIERSKAPPEL: Verbände wehren sich gegen Novartis

Für das geplante Tagungscenter in Risch will Novartis eine Strasse verlegen. Das hat Konsequenzen über die Kantonsgrenze hinaus.

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Das Modell der Architekten Peter Zumthor und Günther Vogt. (Bild pd)

Das Modell der Architekten Peter Zumthor und Günther Vogt. (Bild pd)

Die Pläne von Novartis, in Risch direkt am See ein neues Ausbildungscenter für Kaderleute zu bauen, haben einen Dämpfer erhalten. Bei der Gemeinde Risch sind neun Einsprachen gegen die Aufhebung einer Strasse und gegen die Verlegung derselben im Gebiet Böschenrot eingegangen. In der Nachbarsgemeinde Meierskappel gab es elf Einsprachen.

Ein Knackpunkt des Novartis-Projekts ist die Verschiebung der Zubringerstrasse, die heute den südlichen Teil des ehemaligen Gutes Aabach durchquert – hier soll das Learning-Center auf Zuger Boden, haarscharf an der Luzerner Kantonsgrenze, entstehen. Novartis will diese Strasse nicht über ihr Areal, sondern um das Center herumführen.

Die Strassenverlegung wurde vom Kanton Luzern in einer Vorprüfung für gut befunden. Trotzdem gibts Gegner. Dazu zählen Pro Natura Schweiz, WWF Schweiz und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz.

Luc Müller/Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.