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RISCHROTKREUZ: Polizei verfolgt Schnellfahrer bis nach Flüelen

Eine zivile Polizeipatrouille wurde auf der Autobahn A4, zwischen Rütihof und der Ausfahrt Küssnacht SZ, auf ein Auto aufmerksam, das zu schnell durch einen Baustellenbereich fuhr. Die Polizei verfolgte das Auto bis in den Kanton Uri.
Symbolbild: Ein Fahrzeug der Polizei mit Blaulicht im Einsatz. (Bild: Keystone)

Symbolbild: Ein Fahrzeug der Polizei mit Blaulicht im Einsatz. (Bild: Keystone)

Am Dienstagmittag, kurz nach 11.30 Uhr, folgte die zivile Polizeipatrouille dem zu schnellen Auto und registrierte Geschwindigkeiten von bis zu 125 anstelle der erlaubten 80 Stundenkilometer. Mit eingeschalteten Warnlichtern signalisierten die Polizisten dem fehlbaren Lenker mehrmals anzuhalten, wie die Zuger Polizei mitteilte. Doch der Fahrer missachtete die Aufforderungen und fuhr weiter – bis nach Uri.

Die Zuger Polizisten mussten bei der Kantonspolizei Uri Verstärkung anfordern. Zusammen mit den sofort ausgerückten Urner Kollegen gelang es den Einsatzkräften schliesslich, das Auto in Flüelen zu stoppen und den Lenker sowie zwei weitere Insassen vorübergehend festzunehmen. In der Einvernahme sagte der fehlbare Lenker, er sei geflohen, weil er keinen Führerausweis besitze.

Die Übertretung wird der zuständigen Administrativbehörde (Strassenverkehrsamt) gemeldet. Der 48-jährige Italiener, der in der Schweiz wohnhaft ist, muss sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

nop

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