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Interview

Ronahi Yener (Juso): «Eine Reaktion auf die Ignoranz»

Ronahi Yener (Juso) aus Baar will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.
Ronahi Yener (Juso) kandidiert für den Nationalrat. Bild: PD

Ronahi Yener (Juso) kandidiert für den Nationalrat. Bild: PD

Weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrätin entschieden?

Ronahi Yener: Ich kandidiere, weil es höchste Zeit für Veränderungen ist. Die Wichtigkeit von Klima- und Gleichstellungspolitik wird vom nationalen Parlament ignoriert. Meine Kandidatur ist unter anderem eine Reaktion auf diese Ignoranz. Es stehen fast wöchentlich unzählige Menschen auf den Strassen, um für eine gerechtere Zukunft zu demonstrieren. Ich möchte ihre Stimmen im Nationalrat vertreten. Lange genug wird unsere Politik schon von alten Männern betrieben, welche die Konsequenzen ihrer eigenen Politik nicht mehr zu spüren bekommen werden. Ich sage durch meine Kandidatur diesen aktuell herrschenden Strukturen den Kampf an.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Meine drei wichtigsten Themen sind Klima-, Gleichberechtigungs- und Migrationspolitik. Vor allem betreibe ich Klimapolitik, da kein dringlicheres Thema auf nationaler und kantonaler Ebene im Moment besteht.

Zug stellt drei Nationalräte und zwei kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Die Chancen auf einen umweltbewussten und jungen Sitz im Kanton Zug sind hoch. Deshalb ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, alles in meiner Macht Stehende zu unternehmen, um dies zu ermöglichen. Wie hoch dabei meine persönlichen Wahlchancen liegen, ist nebensächlich.

Weshalb sollen die Zuger im Herbst ausgerechnet Sie wählen?

Der Kanton Zug braucht im Nationalrat endlich eine konsequente junge Frau, welche sich als Vertreterin der 99 Prozent bezeichnen kann.

Ronahi Yener (19, ledig) wohnt in Baar und ist Sachbearbeiterin Administration. Sie ist Co-Präsidentin der Juso Zug.

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