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Schulhaus Rony: Am 23. September wird abgestimmt

Die Gemeinde Hünenberg legt einen Baukredit von 18,35 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung des 1984 gebauten Schulhauses vor. Die Investition ist tiefer als ursprünglich vorgesehen.
Rahel Hug
Eine Visualisierung eines sanierten Schulzimmers im bereits bestehenden Schulgebäude. Visualisierung: PD

Eine Visualisierung eines sanierten Schulzimmers im bereits bestehenden Schulgebäude. Visualisierung: PD

Die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Rony in Hünenberg wird konkret: Voraussichtlich am 10. August wird die Abstimmungsbroschüre zum Baukredit von 18,35 Millionen Franken in die Haushalte verschickt. Die Urnenabstimmung findet am 23. September statt.

Das Schulhaus Rony wurde 1984 gebaut. Einige Teile der Anlage haben ihre Lebensdauer erreicht, wie aus der Vorlage zur Abstimmung hervorgeht. Fenster, Storen, das ganze Dach und die dazu gehörenden Spenglerarbeiten werden ersetzt. Im Gebäudeinnern braucht es unter anderem neue Bodenbeläge in den Schulräumen, weiter muss die ganze Haustechnik weitgehend ersetzt werden.

Im neuen Gebäude, das auf der Ostseite der bestehenden Anlage gebaut wird, entstehen Räume für den Kindergarten, die Kinderbetreuung (Mittagstisch und nachschulische Betreuung) sowie Spezialräume. Der Kindergarten Moos ist nach 40 Jahren stark renovationsbedürftig. «Eine Sanierung des bestehenden Gebäudes wäre mit hohen Kosten verbunden», schreibt der Gemeinderat. Deshalb wurde entschieden, die beiden Moos-Kindergärten im Neubau zu integrieren. Der Container auf dem Rony-Parkplatz, der unter anderem für einen Kindergarten als Provisorium diente, soll nach der Erweiterung aufgehoben werden.

Provisorien werden nicht nötig sein

Wie der Hünenberger Bauvorsteher Thomas Anderegg (CVP) sagt, können alle Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten ohne zusätzliche Provisorien unter laufendem Betrieb in vier Etappen durchgeführt werden. «Nach dem Umbau werden rund 300 Schülerinnen und Schüler, inklusive Kindergarten, im Schulhaus Platz finden», gibt Anderegg Auskunft.

Als Familiengemeinde mit wachsenden Schülerzahlen muss Hünenberg kräftig in die Schulinfrastruktur investieren. Der Ausbau des Schulhauses Ehret B für rund 22 Millionen Franken ist noch nicht lange her. 18,35 Millionen Franken sind erneut ein grosser Brocken für die Gemeindekasse. Als der Projektierungskredit zum Schulhaus Rony im Dezember 2016 der Gemeindeversammlung vorgelegt wurde, belief sich die Schätzung der Baukosten auf 21,5 Millionen Franken.

Der Gemeinderat hat aber beschlossen, das Kostenziel auf 18 Millionen Franken zu reduzieren. In der Zwischenzeit hat die Exekutive entschieden, den Standort Rebenweg für die Kinderbetreuung aufzugeben und ins Projekt Rony zu integrieren. Weiter wurde auch die Planung der nötigen Erdbebenertüchtigung der bestehenden Anlage in Auftrag gegeben. Zusammen mit unvorhergesehenen Baukosten wurde nun das Kostenziel auf 18,92 Millionen Franken angepasst.

«Um den ambitionierten Zielvorgaben des Gemeinderats gerecht zu werden, musste das ursprüngliche Raumprogramm reduziert und Volumen eingespart werden», liest man in der Abstimmungsbroschüre. Dies wurde mit dem Verzicht auf den Ersatz der Hauswartwohnung, auf Gruppenräume sowie auf Räume für die Schulische Heilpädagogik und Deutsch als Zweitsprache erreicht.

Die Ortsparteien stehen hinter dem Gemeinderat, wie der Abstimmungsbroschüre zu entnehmen ist. «Die Zielvorgaben der Sanierung und Erweiterung sind gut durchdacht und zusammen mit der ad-hoc-Baukommission erarbeitet worden», schreibt etwa das Grüne Forum. Und die FDP: «Das Projekt überzeugt durch seine durchdachte Funktionalität, die gelungene Einbindung der alten Bausubstanz in den Neubau, eine sinnvolle Etappierbarkeit und die Möglichkeit einer künftigen Erweiterung.» Die SVP stimmt allerdings nur «mit einer knappen Mehrheit» zu. «Die Argumente der Gegnerschaft liegen nicht in der Natur der Sanierung und Erweiterung des Schulhauses, sondern in finanzieller Hinsicht», schreibt die Partei in der Vorlage.

Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2019 starten

Befürwortet die Hünenberger Stimmbevölkerung den Baukredit an der Urne, kann im Frühjahr 2019 mit den Baustelleninstallationen und anschliessend mit dem Neubau begonnen werden. Ab Frühjahr 2020 kann der Neubau bezogen und das bestehende Schulhaus saniert werden, sodass es im Frühjahr 2021 bezugsbereit sein wird. Die Umgebungsarbeiten werden bis im Sommer 2021 in drei Bauetappen fertig gestellt.

Wie sieht es im Rony aus, wenn die Schülerzahlen in der Ennetseegemeinde weiter nach oben schnellen? Eine Erweiterung sei auch künftig möglich, sagt Bauchef Thomas Anderegg: «Der neue Schultrakt könnte jederzeit nordseitig ohne grosse betriebliche Einschränkungen um drei Schulzimmer, also rund 300 Quadratmeter, erweitert werden.»

Am Montag, 27. August, findet um 19.30 Uhr eine Orientierungsversammlung im Heiri-Saal statt.

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