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ROTKREUZ: Das Dorf wird zur grossen Festhütte

Jubel, Trubel und ganz viel Heiterkeit: In der Industriestrasse sorgt die Tour de Suisse ab heute für Partylaune.
Enes Forec (links) und Andre Malecki legen im VIP- Bereich Hand an. (Bild: Stefan Kaiser)

Enes Forec (links) und Andre Malecki legen im VIP- Bereich Hand an. (Bild: Stefan Kaiser)

luc müller

Rustikal sieht sie aus, die Festhütte, die beim Start- bzw. Zielgelände der Tour de Suisse an der Industriestrasse in Rotkreuz steht. Seit Montag wurde das rund 20 mal 35 Meter grosse VIP-Zelt im Hütten-Look aufgebaut. «Es war der Wunsch der Tour-Verantwortlichen, dass ein Alphütten-Charme ausgestrahlt wird», sagt Montageleiter André Malecki von der Firma Orgatent. Das Zelt stand auch schon beim ATP-Tennisturnier in Gstaad. Rund 600 Gäste werden ab heute in dem mit rustikalem Holzboden ausgelegten Zelt Platz finden. Einlass haben die offiziellen VIP-Gäste der Tour de Suisse.

Auch Hobbyfahrer unterwegs

Der nach der Tour de France, dem Giro d’Italia und der Vuelta viertgrösste Radsportanlass der Welt startet dieses Jahr in Rotkreuz. Am Samstag findet der Prolog mit einem Zeitfahren über 5,1 Kilometer statt. Vor den Profis können sich auch Hobbyfahrer auf die Strecke begeben. Am Sonntag startet die zweite Etappe von Rotkreuz aus: Die Profis absolvieren 161,1 Kilometer das Ziel befindet sich wieder in Rotkreuz. Auch am Sonntag können Amateurfahrer einen Teil der Strecke vor dem Profirennen abfahren.

Bis zu 11 000 Besucher erwartet

Die Tour de Suisse in Rotkreuz soll zu einem grossen Volksfest werden. «Wir rechnen am Freitag bei der Fahrerpräsentation mit rund 1000 Besuchern. Je nach Wetter sollen am Samstag und am Sonntag hier bis zu 10 000 Festbesucher erscheinen», sagt Andreas Dönni, OK-Chef der Rischer Meile. Diese wird von rund 24 örtlichen Vereinen betrieben. Aufgestellt wurden eine Wein- und Kaffeestube sowie eine Bar. Herzstück der Meile ist ein grosses Festzelt, das von den verschiedenen Rischer Vereinen gemeinsam betrieben wird. «Alle haben mit viel Elan gearbeitet. Es gab 500 Jobs zu je 6 Stunden zu vergeben», so Andreas Dönni.

450 Freiwillige haben sich gemeldet und stemmen nun den Aufbau und die Logistik von heute Freitag bis Sonntag. Gestern Abend legten die Vereinsmitglieder nochmals tüchtig Hand an: Unter anderem wurden im Festzelt die rund 100 Festbankgarnituren aufgestellt. «Heute Freitag werden die Kühlschränke noch gefüllt, und der Grill wird angeschmissen dann geht das Fest richtig los», freut sich Andreas Dönni, der als Mitglied der Musikgesellschaft schon öfters bei der Organisation des Dorffestes «Risch4you» aktiv beteiligt war. Das jährliche Rischer Fest wird in diesem Jahr in die Party um die Tour de Suisse integriert. «Vor rund eineinhalb Jahren kam der Gemeinderat mit der Idee der Festmeile auf mich zu – nun geht es am Freitag los. Das ist ein super Gefühl», schwärmt Dönni.

Ziellinie ist schon bereit

Die wichtigste Markierung der Tour de Suisse ist schon seit Wochenbeginn auf der Industriestrasse aufgebracht: die Ziellinie. Die muss genauen Vorgaben des internationalen Radsportverbandes (UIC) genügen. Beat Schilter, Schulpräsident in Cham, geht vor der Linie in die Hocke. Er ist hier in Rotkreuz als stellvertretender Bauchef für die Rotkreuzer Tour-de-Suisse-Etappe im Einsatz. Zwei breite, je 36 Zentimeter dicke Striche müssen aufgebracht sein. Zwischen den weissen Zielbalken hat der Abstand genau 4 Zentimeter zu betragen. «Ein offizieller UIC-Kommissar wird die Ziellinie noch abmessen und freigeben», erzählt Schilter.

800 Absperrgitter

Mit dem Aufbau einer Festinfrastruktur kennt Beat Schilter sich bestens aus: Im vergangenen Sommer war er als Bauchef für das Innerschweizer Schwing- und Älplerfest in Cham verantwortlich. Zudem ist Schilter ein grosser Radsportfan. Beim Radrennen Swissever GP ChamHagendorn amtet er jeweils als OK-Präsident. «In den vergangenen Tagen wurden wir jeweils vom Zivilschutz des Kantons Zug hervorragend unterstützt», betont Beat Schilter. Heute Freitag werden an neuralgischen Orten entlang der offiziellen Strecke der Tour de Suisse noch Absperrgitter aufgestellt. Rund 800 Gitter sind zu montieren. Beat Schilter: «Wir mussten die Elemente in der ganzen Schweiz organisieren.»

Hinweis

Weitere Texte zur Tour de Suisse finden Sie auf Seite 33.

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