ROTKREUZ: Der Amokdroher wollte die Ferien verlängern

Die Zuger Polizei hat am Dienstag einen jugendlichen Amok-Droher ermittelt. Der Schüler hatte in der Nacht von Sonntag auf Montag durch einen Schriftzug einen Amoklauf im Oberstufenschulhaus Rotkreuz angedroht.

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Zuger Polizisten auf Patrouille (Symbolbild). (Bild Martin Heimann / Neue ZZ)

Zuger Polizisten auf Patrouille (Symbolbild). (Bild Martin Heimann / Neue ZZ)

Im Verlauf der polizeilichen Befragungen gab der 15-jährige schulische Probleme als Grund für seine Drohung an. Ausserdem gab der Jugendliche zu Protokoll, er habe auf eine Schliessung der Schule und Verlängerung der Ferien gehofft.

Der Unterricht konnte allerdings trotz der Drohung normal weitergeführt werden; die Schule wurde nicht geschlossen. Dafür wurde die Polizeipräsenz rund um das Schulhaus vorübergehend verstärkt.

Dank der guten und intensiven Zusammenarbeit zwischen den Schulbehörden, den Verantwortlichen der Gemeinde und der Zuger Polizei konnten intensive und fokussierte Ermittlungen durchgeführt werden. Diese führten dazu, dass der Beschuldigte rasch ermittelt werden konnte und am Dienstag ein Geständnis ablegte.

Der Jugendliche wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Abteilung Jugendstrafverfahren, verantworten müssen, wie die Zuger Polizei mitteilt.

scd