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ROTKREUZ: Der grosse Umzug ist geschafft

In die Räume des neuen Informatik- Departements kehrt Leben ein. Bald werden hier auch Studenten ein- und ausgehen.
Rahel Hug
Auch für Grün ist in den Räumen in der Suurstoffi 41 gesorgt: Urs Schmidiger, Leiter Gebäudedienste der Hochschule Luzern, hatte die letzten beiden Tage alle Hände voll zu tun. (Bild Stefan Kaiser)

Auch für Grün ist in den Räumen in der Suurstoffi 41 gesorgt: Urs Schmidiger, Leiter Gebäudedienste der Hochschule Luzern, hatte die letzten beiden Tage alle Hände voll zu tun. (Bild Stefan Kaiser)

Rahel Hug

Organisieren, ausräumen, ausmisten, sortieren, einpacken, beschriften, transportieren und schliesslich wieder auspacken und einräumen – eine Züglete ist immer mit grossem Aufwand verbunden. Ein Experte auf diesem Gebiet ist Urs Schmidiger, Leiter Gebäudedienste der Hochschule Luzern (HSLU). Seit 2001 arbeitet Schmidiger für die Hochschule und kennt sich mit dem ganzen Betrieb bestens aus. Die vergangenen beiden Tage hatte der 58-Jährige alle Hände voll zu tun. Als Hauptverantwortlicher für den Umzug des Departements Informatik von Luzern nach Rotkreuz hat er dafür gesorgt, dass bereits am kommenden Dienstag rund 80 Mitarbeiter in der Suurstoffi ihre Arbeit aufnehmen können. Hier, direkt beim Bahnhof Rotkreuz, entsteht bekanntlich das neue Departement Informatik der Hochschule Luzern. Vorerst an den Standorten Suurstoffi 12 und 41, die als Übergangslösung dienen, bevor 2019 das Departement Informatik und der Bereich Finance, namentlich das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, in einen gemeinsamen Neubau ziehen.

Akten und PC-Stationen

Der vergangene Donnerstag war für Urs Schmidiger sozusagen ein Grosskampftag. Nebst der Züglete nach Rotkreuz galt es, auch den Umzug des Departements Design & Kunst von Luzern nach Emmenbrücke zu managen. Für den gesamten Umzug der «Kunsti» rechnet Schmidiger mit rund zwölf Tagen. Da ist der Aufwand für das Departement Informatik wesentlich geringer. Am Dienstagabend wurden die Pulte für die Mitarbeiter angeliefert. Die Büros entstehen im Gebäude Suurstoffi 41, während grössere Unterrichtsräume sowie ein Hörsaal in der Suurstoffi 12 unterkommen. «Weil hier ein komplett neues Departement eingerichtet wird, braucht es auch neue Möbel», berichtet Schmidiger. Am Donnerstag schliesslich wurde alles Material, hauptsächlich Akten von Mitarbeitern und PC-Stationen, von Horw und Luzern gezügelt. Fünf Lastwagenfahrten waren nötig. «Um 15 Uhr waren bereits sämtliche Gegenstände transportiert», erzählt der Umzugschef. Mit dem Ablauf ist er zufrieden. «Es hat alles gut funktioniert.» Der Freitag diente als «Puffertag» für Unvorhergesehenes. Inzwischen haben bereits erste Mitarbeiter die Arbeit aufgenommen. «Ausserdem wurden die PCs verkabelt.»

Entrümpeln war nötig

Bei der Planung des Umzugs durfte Schmidiger auf ein achtköpfiges Projektteam, rund 15 Mitarbeiter des Zügelunternehmens Gmür + Co sowie vier IT-Spezialisten zählen. «Aber auch die rund 80 Mitarbeitenden haben ihren Teil zum Gelingen beigetragen», betont der Zügelchef und spricht dabei unter anderem das Entrümpeln an. «Es ist wie mit dem Kleiderschrank, man muss sich von gewissen Dingen trennen können», meint er lachend. Vor den Semesterferien hätten die Mitarbeitenden ausgiebig ausgemistet. Die grösste Herausforderung bei einem solch grossen Umzug sei das Aufeinanderabstimmen der zahlreichen Termine, schildert Schmidiger. «Oft sind die Bauarbeiten erst kurz vor dem Bezugstermin abgeschlossen. Die Termine für die Lieferung der Möbel, der Teppiche und der Elektrodosen sind ebenfalls knapp bemessen. Da muss man flexibel sein und auch mal improvisieren können.» Schmidiger vergleicht die ganze Planung mit einem Uhrwerk, in dem jedes Zahnrad funktionieren müsse.

Nachdem die Dozenten, die Assistenten und die weiteren Mitarbeiter ihre Büros bezogen und die Arbeit aufgenommen haben, werden hier schon bald die ersten Nachwuchsinformatiker ein- und ausgehen. Am 15. und 16. September beginnen die Erstsemester mit den Einführungstagen, am 19. September findet die Eröffnung statt. Am 20. September schliesslich beginnt der reguläre Unterricht.

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