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ROTKREUZ: Die Bevölkerung ist nun gefragt

Der Rischer Gemeinderat hat ein Gesamtverkehrskonzept verabschiedet und zur Mitwirkung freigegeben. Mit dem Konzept sollen künftige Herausforderungen angepackt werden.
Verkehrssituation am Kreisel Forren in Rotkreuz. (Bild: PD)

Verkehrssituation am Kreisel Forren in Rotkreuz. (Bild: PD)

Die Autos stauen sich bei der Autobahnausfahrt Rotkreuz beim Kreisel Forren zu Stosszeiten in beide Richtungen. Auch auf den Bahnsteigen stehen zahlreiche Pendler und warten auf den Zug. Die Bevölkerung in der Gemeinde Risch wächst, die Bautätigkeit nimmt zu und damit auch der Verkehr. Der Gemeinderat hat deshalb kürzlich ein Gesamtverkehrskonzept (GVK) verabschiedet, mit dem die künftigen Herausforderungen im Bereich Mobilität und Verkehr angepackt werden sollen. Die öffentliche Mitwirkung läuft bis am 31. Mai und nächste Woche findet eine öffentliche Informationsveranstaltung dazu statt (siehe Hinweis).

Mit dem Gesamtverkehrskonzept hat der Gemeinderat ein Planungsinstrument erarbeitet, das dazu dienen soll, die Erreichbarkeit der Gemeinde auch in Zukunft sicherzustellen. Laut einer aktuellen Medienmitteilung soll der Verkehr stabilisiert, wenn nötig gelenkt und die Verträglichkeit des Verkehrs erhöht werden. Ruedi Knüsel, Vorsteher Planung/Bau/Sicherheit, wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: «Das GVK dient als Rahmen, um die anstehenden Herausforderungen im Bereich Verkehr aus einer Gesamtschau heraus anzugehen.» Das GVK enthält insgesamt 55 Massnahmen. «Die Umsetzung erfolgt etappiert. Wichtige Massnahmen müssen von Kanton und Bund mitgetragen oder gar initiiert werden. Beispielsweise die Realisierung eines halbstündlichen Halts des Interregios Luzern-Zürich», erklärt Ruedi Knüsel weiter.

63 Prozent mehr Arbeitsplätze

In der Medienmitteilung werden unter anderem folgende Stossrichtungen des GVK aufgezählt: verträgliche Gestaltung der Strassen im Siedlungsgebiet, zusätzliche Fuss- und Veloverbindungen über Gleisanlagen, Behebung von sicherheitsrelevanten Schwachstellen, attraktive Zugänge zu Freizeit- und Naherholungsgebieten sowie die Kapazitätserhöhung am Kreisel Forren.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Gemeinde Risch ein starkes Wachstum erfahren: Die ständige Wohnbevölkerung ist von 6574 im Jahr 1997 auf 10335 im Jahr 2016 gestiegen. Die Anzahl Beschäftigte, welche in der Gemeinde Risch über einen Arbeitsplatz verfügen, hat im Zeitraum von 2005 bis 2015 um 63 Prozent zugenommen und einen Stand von 10664 erreicht. Das Wachstum hat auch zu einer Zunahme des Verkehrs geführt, schreibt die Gemeinde. (mua)

Hinweis

Die öffentliche Informationsveranstaltung zum GVK findet am Mittwoch, 4. April, um 18 Uhr im Verenasaal in Rotkreuz statt.

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