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ROTKREUZ: Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters ist wie eine musikalische Familie

Das Akkordeon-Orchester begeisterte am Jahreskonzert mit rassigen Melodien. Für die Dirigentin war es ein Jubiläumsanlass.
Hansruedi Hürlimann
Eine Rose von jedem Orchestermitglied gab es für Dirigentin Corinne Thomann (Bildmitte). (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 4. November 2017))

Eine Rose von jedem Orchestermitglied gab es für Dirigentin Corinne Thomann (Bildmitte). (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 4. November 2017))

Den Auftakt machte ein En­semble aus Musikschülern am Akkordeon und am Schwyzer­örgeli. Darunter auch die elfjährige Claudia Werder, die insofern eine Familientradition weiterführt, als ihr Grossvater schon Schwyzerörgeli spielte, wie sie sagte. Bei den Jungen sei das ­kleine Örgeli heute beliebter als das Akkordeon, sagte der Präsident, Joel Richard, was die Rekrutierung von Nachwuchs für das Akkordeon-Orchester erschwere. Dabei zeigten die zwölf Frauen und drei Männer mit ihrem Programm eindrücklich, was mit der oftmals belächelten Handorgel an musikalischer Vielseitigkeit und Virtuosität möglich ist.

Spätestens beim gekonnt arrangierten Medley von Ohrwürmern des legendären Trios Peter, Sue & Marc war das Publikum im voll besetzten Saal reif für Zugaben.

Rosen für die Dirigentin

Das hübsch gestaltete Programmheft trug den Titel «Harmonische Stimmung». Zuständig für die Harmonie, sowohl musikalisch wie innerhalb des Orchesters, ist Corinne Thomann – und das schon seit zwanzig Jahren. Aus Anlass dieses Jubiläums übergab jedes Mitglied der Dirigentin persönlich eine Rose. Der Präsident dankte der musikalischen Leiterin für «ihr unermüdliches Schaffen und die Vermittlung von Freude am gemeinsamen Musizieren». An einem Probeweekend im September habe das Ensemble, das sich im Programmheft wie eine grosse Familie präsentiert, nochmals intensiv an seinem Spiel gefeilt, sagte Joel Richard. Mit dabei waren wie immer Christian Schädler am Schlagzeug und ­Roman Deuber am Piano. Traditionsgemäss gab es auch dieses Jahr eine Tombola mit lukrativen Preisen. Und für das leibliche Wohl der vielen Besucher stand sowohl vor wie nach dem Konzert die Küchenmannschaft des Musikvereins Rotkreuz im Einsatz.

Hansruedi Hürlimann

redaktion@zugerzeitung.ch

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