Rotkreuz
Jugendliche verabredeten sich zu einer Schlägerei – Polizei konnte Eskalation verhindern

Am vergangenen Samstag haben sich zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene in Rotkreuz zu einer Schlägerei getroffen. Die Zuger Polizei hat über ein Dutzend Personen weggewiesen.

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(rh) Junge Männer haben sich am Samstagabend gezielt zu einer Schlägerei verabredet und sich zu diesem Zweck in Rotkreuz getroffen. Am frühen Samstagabend ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei eine Meldung ein, wonach sich beim Bahnhof in Rotkreuz eine Schlägerei unter mehreren Gruppierungen anbahnen soll. Die Polizei rückte umgehend mit zivilen sowie uniformierten Einsatzkräften aus, heisst es in einer Mitteilung der Zuger Polizei vom Dienstagnachmittag.

Diese trafen vor Ort auf mehrere kleine Personengruppen, die sich beim Anblick der Einsatzkräfte in verschiedene Richtungen entfernten. Trotzdem konnten über ein Dutzend Personen angehalten und kontrolliert werden. Es handelte sich dabei um junge Männer im Alter zwischen 14 und 21 Jahren aus den Kantonen Zug, Luzern, Obwalden und Zürich. Von allen Anwesenden wurden die Personalien aufgenommen. Ausserdem erteilte ihnen die Polizei eine Wegweisung aus der Gemeinde Rotkreuz. Diese polizeiliche Anordnung wurde von den jungen Männern befolgt.

Ein 14-Jähriger versuchte zu flüchten

Einer der Beteiligten, ein 14-jähriger Jugendlicher, wollte sich der Kontrolle entziehen, rannte über die Bahngleise davon und versuchte sich zu verstecken. Er wurde durch die Einsatzkräfte jedoch ebenfalls angehalten und für weitere Abklärungen auf den Polizeiposten überführt. Nach der Befragung wurde der 14-Jährige auf dem Polizeiposten in die Obhut seiner Eltern übergeben. Weiter muss er sich wegen Hinderung einer Amtshandlung sowie Störung des Bahnbetriebs vor der zuständigen Jugendanwaltschaft verantworten.