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ROTKREUZ: SBB nehmen neues Stellwerk in Betrieb

Am kommenden Wochenende geht das neue Stellwerk in Rotkreuz in Betrieb. Dank diesem können zwischen dem Freiamt und dem Kanton Zug mehr Züge fahren.
Markus Sidler arbeitet noch bis am 4. Oktober im Stellwerkraum am Perron 1 in Rotkreuz. (Bild Stefan Kaiser)

Markus Sidler arbeitet noch bis am 4. Oktober im Stellwerkraum am Perron 1 in Rotkreuz. (Bild Stefan Kaiser)

Die bestehenden Stellwerke in Rotkreuz und Immensee werden durch ein elektronisches Stellwerk in Rotkreuz und einen Rechner in Immensee ersetzt. An beiden Standorten steht ein neues Technikgebäude, wie die SBB am Mittwoch mitteilen. Die Investitionen in das neue Stellwerk belaufen sich auf rund 34 Millionen Franken.

Grund für das neue Stellwerk ist, dass künftig mehr Züge in kürzeren Abständen auf der Nord-Süd-Achse, und damit zwischen Oberrüti, Rotkreuz und Immensee, verkehren können. Auf den Zufahrtsstrecken zum Gotthard- und Ceneri-Basistunnel folgen sich die Züge in einem Abstand von drei statt vier Minuten. Dafür wurden zwischen Rotkreuz und Immensee während zwei Jahren Bauzeit 130 Kilometer Kabel verlegt und über 260 Signale aufgestellt.

Das neue Stellwerk wird zwischen Samstag, 3. Oktober, 12 Uhr, und Montagmorgen, 5. Oktober, 4.30 Uhr, in Betrieb genommen. Dies hat Einfluss auf den Fern- und Regionalverkehr. Auf den Strecken Luzern–Arth-Goldau–Gotthard, Rotkreuz-Lenzburg und Luzern-Zug-Zürich muss in beide Richtungen mit Verspätungen im Minutenbereich gerechnet werden. Einzelne Züge werden umgeleitet und Kreuzungen abgewartet. Zudem werden einzelne Regionalzüge spätabends durch Busse ersetzt. Die SBB setzen alles daran, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, teilen sie mit.

Stellwerke der SBB

Es handelt sich um ortsfeste, stellwerktechnische Anlagen, die über das ganze SBB-Netz verteilt sind. Wenn ein Stellwerk nicht mehr lokal bedient, sondern ferngesteuert wird, bleibt das eigentliche Stellwerk erhalten, lediglich der Arbeitsplatz der bedienenden Mitarbeiter wechselt. Derzeit gibt es in der Schweiz 100 Standorte für die Verkehrssteuerung. Diese werden seit 2010 sukzessive in vier Betriebszentralen zusammengeführt. Diese befinden sich in Zürich Flughafen, in Olten, in Lausanne und in Pollegio. Im Flughafen wird der Bahnverkehr im Kanton Zug ausser in Rotkreuz gesteuert. Ab 2016 wird auch Luzern von Olten aus ferngesteuert.

pd/rem/mo

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