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ROTKREUZ: Tritte ins Fettnäpfchen sind ihr Markenzeichen

Das Schnitzelbanktrio «Mischtchäfer» deckt die Sünden ihrer Mitmenschen schonungslos auf. Genauso wie die «Los Papagayos», der «Massstab» und «De Bärner».
Die «Los Papagayos» Heinz Oehen (links) und Annemarie Wiederkehr in Aktion. (Bild: Werner Schelbert (Rotkreuz, 10. Februar 2018))

Die «Los Papagayos» Heinz Oehen (links) und Annemarie Wiederkehr in Aktion. (Bild: Werner Schelbert (Rotkreuz, 10. Februar 2018))

Das neue Rotkreuzer Trio «Mischtchäfer» setzte am Samstag dem Schnitzelbankabend im voll besetzten Club Noi die Krone auf. Das Publikum sang den Refrain «Mer händ Müeh mit em Stock, Müeh mit em Stock, Müeh mit em Mischtstock; Müeh mit em Stock, Müeh mit em Mischt» laustark mit.

Als Mist entpuppten sich alsbald Missgeschicke und Fehltritte der Rotkreuzer Bevölkerung und ihrer Obrigkeit. Die Rischer Gemeinderäte bekamen ihr Fett ebenso ab, wie der in Rotkreuz wohnhafte Zuger Kantonsratspräsident Daniel Burch, der einen besseren Busfahrplan für den Rotkreuzer Ortsteil Küntwil forderte. Die «Mischtchäfer» verrieten: «Der Regierungsrat hat das Burch-Gejammer satt. Jetzt fahren mehr Busse bis zu Burchs Eichmatt. So findet Kantonsrat Burch wieder seine alte Ruhe. Und der höchste Zuger hat immer saubere Schuhe.»

Pointierte Verse zu den wirklich wichtigen Themen

Die Los Papagayos überzeugten mit pointiert gesungenen Versen. «Laut Pisa Studie sig das bi eus eso: Mer chönid zwar läse, hend aber Müeh zum verstoh. Mer vermutid jetz, so öppe 9 vo 10, hend sie zum Läse d’Zuger-Woche gäh.»

Geht es im Alterszentrum Dreilinden mit rechten Dingen zu, oder wird die Betreuung der Männer auf unkonventionelle Art und Weise vorgenommen? Die Los Papagayos vermuten jedenfalls: «Es Vierteli Viagra git’s im Dreilinde für jede Maa. D’Frau Jenny wott, dass sie das nehmid und nüm über d’Finke brüenzle tüend.»

Auch die Rotkreuzer Weihnachtsbeleuchtung wurde thematisiert. «E schlichti Fyr für de neu Wiehnachtsbaum, erfüllt hed sich d’Gmeind e grosse Traum. All stunid, wo das Licht gohd a, doch öppis fählt, s’isch sofort klar: Sie hend viel z’wenig Chogle loh cho, drum stoht dä Baum ganz dämlich do.»

«Der Geist ist willi, das Fleisch ist zart ...»

Einen grossartigen Auftritt bot die Schnitzelbankgruppe «Massstab», die als buddhistische Mönche eine umwerfend kabarettistische Show abzogen. Ihre kurzen, präzisen Verse vermochten das Publikum zu verzücken. Hier einige Kostproben: «Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist zart – Veganer zu sein, ist hart.»

«Wenn sich de Rolf Fringer vor de Kamera blamiert, hed är vom Constantin eis kassiert.»

«Wenn us Amerika kei Schiesdräck meh chund, de lauft im Trump si Twitter ned rund.»

«De Bärner», der standesgemäss zu den Klängen des Berner Marsches einlief, meinte: «Jetz übertriebts d’EU: Ich darf nur no Schnitzelbank mache, wenn ich mich stätt Bärner Europäer nenne.»

Um unbesorgt durchs Leben gehen zu können, riet «De Bärner»: «Wottsch Verstand und Vernunft vergässe, isch d’Firma Trump i de USA die bescht Adrässe.»

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

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