Rotkreuz wird zur Pharma-Hochburg

Nach Roche zieht mit Novartis der zweite Basler Multi nach Rotkreuz. 400 neue Arbeitsplätze entstehen in der Überbauung «Suurstoffi». Geplant ist auch ein Ausbildungszentrum in Risch.

Drucken
Teilen
Das «Suurstoffi»-Areal befindet sich gegenüber vom Fussballplatz, an den Geleisen. (Bild: pd)

Das «Suurstoffi»-Areal befindet sich gegenüber vom Fussballplatz, an den Geleisen. (Bild: pd)

Die Nachricht warf Wellen: Novartis zentralisiert ihre Schweizer Aktivitäten und verschiebt 400 Arbeitsplätze nach Rotkreuz in die Überbauung Suurstoffi. Kein Wunder: Die Gemeinde Risch, insbesondere das Hauptdorf Rotkreuz, mausert sich immer mehr zum Top-Standort und zur Boomtown. Dabei werbe die Gemeinde selber gar nicht aktiv. Die Überbauung Suurstoffi habe den Anforderungen der Novartis genau entsprochen.

Rischer können frei entscheiden

Die «Suurstoffi» ist aber nicht der einzige Standort der Novartis in der Gemeinde. Sie plant auch ein Ausbildungszentrum in Risch, dem die Stimmbürger an einer Urnenabstimmung aber noch zustimmen müssen. Ist der Entscheid der Novartis, einen ihrer Hauptstandorte nach Rotkreuz zu verlegen, ein Druckmittel auf die Rischer, der umstrittenen Zonenplanänderung zuzustimmen? «Nein», sagt der Rischer Gemeindepräsident Hausherr. «Es handelt sich um zwei total eigenständige Projekte. Die Rischer können frei entscheiden.

Silvan Meier/ks

Den ganzen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 3. Juli 2011 oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.