Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Polizei sucht wieder nach dem vermissten Kletterer

Am Freitag wurde die Suche nach dem im Gebiet Rigi Hochflue im Kanton Schwyz vermissten Mann aus Rotkreuz wieder aufgenommen.
Lagebesprechung am Freitagmorgen in Gersau. (Bild: Andreas Seeholzer, Bote der Urschweiz, Gersau. 16. August 2019)

Lagebesprechung am Freitagmorgen in Gersau. (Bild: Andreas Seeholzer, Bote der Urschweiz, Gersau. 16. August 2019)

(pd/stp/gh/cg) Am vergangenen Montag wurde der Zuger Polizei ein Mann aus Rotkreuz als vermisst gemeldet. Umgehend wurden die ersten Abklärungen getätigt und notwendige Schritte eingeleitet. Am darauffolgenden Dienstag wurde das Fahrzeug des Vermissten auf einem Parkplatz in Gersau im Kanton Schwyz gefunden.

Gestützt auf diesen Fund und die Erkenntnis, dass es sich beim Vermissten um einen Kletterer handelt, wurde am Dienstag und Mittwoch das Gebiet Rigi Hochflue aus der Luft mit einem Polizei-Helikopter sowie der Rega und am Boden mit Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz, der Alpinen Einsatzgruppe der Kantonspolizei Schwyz sowie weiteren Einsatzkräften und Suchhunden abgesucht. Trotz der Suche konnte der Vermisste bis am Mittwochabend nicht gefunden werden.

Die aktive Suche nach dem 29-Jährigen wurde daraufhin unterbrochen. Sobald neue Erkenntnisse über seinen möglichen Aufenthalt vorliegen würden, werde die Suche fortgesetzt, hiess es seitens Polizei. Das scheint nun der Fall zu sein: «Gestützt auf die Ermittlungen wird heute ein Gebiet von Einsatzkräften am Boden überprüft», teilt Frank Kleiner, Sprecher der Zuger Polizei, am Freitag mit. Vor Ort seien Mitglieder der Kantonspolizei Schwyz und der Alpinen Rettung Schweiz. Wie lange die erneute Suchaktion gehe, lasse sich nicht sagen, da es sich um ein sehr anspruchsvolles Gebiet handle.

Seine Freunde suchen weiter

Ebenfalls eine Suchaktion gestartet haben die Angehörigen des Vermissten: Am frühen Freitagmorgen versammelten sich eine Handvoll Kollegen und Bekannte vom Vermissten bei der Kirche Gersau für eine weitere Suche. Private haben in den letzten Tagen alle Wanderwege im Gebiet Rigi Hochflue mehrfach abgesucht. Jetzt will man das anspruchsvolle Gelände neben den Wanderwegen durchkämmen.

Dazu startete man einen Aufruf in den sozialen Medien. Gesucht werden Helfer mit Erfahrung im Klettern und Bergsteigen. Aktuell ist geplant, die Suche im Raum Gersau bis Sonntag fortzusetzen. Die Zuger Polizei zeigt dafür Verständnis, warnt aber, dass «solche Aktionen in diesem unwegsamen, fast hochalpinen Gebiet sehr gefährlich sein können». «Wir möchten nicht, dass sich Privatpersonen in Gefahr bringen», so Polizeisprecher Frank Kleiner. Deshalb sollte die Suche abseits der Wanderwege Spezialisten überlassen werden.

Die Rega landet nach einem ersten Suchflug beim Zivilschutzzentrum Chaltbach. Links im Hintergrund der Urmiberg, rechts nebenan die Hochflue. (Bild: Geri Holdener/ Bote der Urschweiz)

Die Rega landet nach einem ersten Suchflug beim Zivilschutzzentrum Chaltbach. Links im Hintergrund der Urmiberg, rechts nebenan die Hochflue. (Bild: Geri Holdener/ Bote der Urschweiz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.