Rotkreuzerin wohl in Ostdeutschland ermordet

Vor wenigen Wochen wurde in Ostdeutschland die Leiche einer seit 2007 vermissten Frau aus Rotkreuz gefunden. Der Fall wird nun vermutlich an die Behörden aus Deutschland abgetreten, wo der mutmassliche Täter erneut vor Gericht gestellt wird.

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«Nach aktuellem Stand der Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass der Tatort für das Tötungsdelikt in Deutschland liegt. Die Auswertung der Tatortspuren ist jedoch noch im Gange.» Dies erklärte der zuständige Zuger Staatsanwalt Roland Schwyter. Deshalb zeichne sich eine Verfahrensabtretung nach Ostdeutschland ab, wo der mutmassliche Täter Gabor Torsten Sprungk (39) ein weiteres Mal vor Gericht gestellt wird. Er war dort am 16. Februar 2010 wegen Doppelmordes vom Landgericht Halle zu lebenslanger Haft und anschliessender Sicherungsverwahrung verurteilt worden.

Die 47-jährige Mutter eines zehnjähriges Sohnes, war am 24. Juni 2007 verschwunden. Sie hatte Sprungk im Internet kennen gelernt.

Jürg Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.