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Unihockey: Zugerinnen erleiden Rückschlag

Auf eine knappe Niederlage in der Nationalliga A folgt das Aus im Schweizer Cup nach einem engen Match in Burgdorf. Trotz dieser Misserfolge bleiben auch positive Aspekte haften.
Peter Rohner
Am Ende hat Zug (Weronika Noga, links, gegen Doris Berger) das Nachsehen gegen Emmental. (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 27. Oktober 2018))

Am Ende hat Zug (Weronika Noga, links, gegen Doris Berger) das Nachsehen gegen Emmental. (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 27. Oktober 2018))

Zug United startete im NLA-Match gegen Emmental inkonsequent ins erste Drittel. Das führte dazu, dass die Null bereits in der 7. Minute nicht mehr stand. In der Folge konnten die Zugerinnen das Spiel bis zur ersten Pause immerhin ausgeglichener gestalten. In den kommenden 20 Minuten war in der kleinen Rotkreuzer Waldegghalle mehr los. Zuerst nutzten die Zugerinnen eine Überzahlsituation in der Person von Meyer zum 1:1 aus – nur gerade 31 Sekunden später lagen sie aber bereits wieder im Rückstand. Dieses Muster sollte sich von jetzt an wiederholen: Wenn die Zugerinnen trafen, liess die Antwort nicht lang auf sich warten. Zu Beginn des Schlussdrittels führten die Gäste mit 3:2. Die United stürmte in der Folge an, liefen aber auf sowie in Konter. Fabienne Riner brachte in der 54. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 4:5 zwar nochmals etwas Hoffnung – nur eine Minute später war diese aber wieder zerstört. Am Ende resultierten keine Punkte, sondern nach der 5:7-Niederlage weitere Erkenntnisse: Die Zugerinnen müssen ihre Defensive weiter stärken. Des Weiteren müssen sie daran arbeiten, wie sie auf Tore – im positiven, wie auch negativen Sinn – reagieren.

Im entscheidenden Moment wirkungslos

Bereits am nächsten Tag eröffnete sich die Chance dazu. Allerdings konnten die Zugerinnen diese nicht nutzen. Im Achtelfinal im Schweizer Cup resultierte eine 3:5-Niederlage in Burgdorf. Schon die Startphase verlief hektisch. Das Team war nicht bereit. So stand es nach nur 31 Sekunden schon 1:0 für die Bernerinnen, was zugleich der Pausenstand war. Im zweiten Drittel war vermochten die Zugerinnen besser dagegenzuhalten. Wenige Sekunden nach dem 2. Gegentreffer versenkte Tvrznikova einen Penalty souverän. Und nach dem dritten Tor für Burgdorf kämpfte sich, die zur besten Spielerin der Partie gewählten, Noga bis zum gegnerischen Tor vor, wo Ronja Bichsel ihren Pass verwertete.

Dann aber blieb eine Strafe gegen das Heimteam ungenutzt – weniger noch: Zwei Sekunden vor Schluss der Strafe kassierte Zug bei Überzahl das vierte Tor. Dennoch steckten die Gäste nicht auf. Spaargaren traf Backhand zum 3:4. Doch nach dem 5:3 der Bernerinnen in der 50. Minute hatten sie keine Antwort parat. Dies, obwohl sie zeitweise mit zwei Spielerinnen mehr agierten.

Trotz der Niederlagen: Das Wochenende zeigte, dass die Zugerinnen näher an die Topteams herangekommen sind. Gelingt es, die Konzentration und den Fokus zu erhöhen, werden sie stets gefährlicher werden. Im nächsten Match vom 17. November geht es gegen den Tabellennachbarn Aergera Giffers.

Zug United – Emmental 5:7 (0:1, 2:2, 3:4)

Waldegg, Rotkreuz. – 53 Zuschauer. – SR Bajoni/Kämpfer. – Tore: 7. N. Krähenbühl (L. Baumgartner) 0:1. 22. T. Meyer (A. Tvrznikova) 1:1. 22. K. Bieri (D. Berger) 1:2. 29. F. Kuratli (N. Spichiger) 1:3. 32. S. Bösch (F. Riner) 2:3. 45. S. Brechbühl 2:4. 47. A. Tvrznikova (S. Bösch) 3:4. 48. S. Brechbühl (N. Spichiger) 3:5. 54. F. Riner (Eigentor) 4:5. 55. L. Liechti (F. Kuratli) 4:6. 59. N. Reinhard (N. Krähenbühl) 4:7. 60. O. Herzog (J. Felder) 5:7. – Strafen: Je 1-mal 2 Minuten.

Burgdorf – Zug United 5:3 (1:0, 3:2, 1:1)

Neue Schützenmatt, Burgdorf. – 111 Zuschauer. – SR Friemel/Hasselberg. – Tore: 1. L. Hanimann (M. Hintermann) 1:0. 24. L. Cina (S. Wyss) 2:0. 24. A. Tvrznikova 2:1. 33. J. Weber (E. Krauskopfová) 3:1. 34. Ro. Bichsel (W. Noga) 3:2. 40. E. Garbare (S. Wyss) 4:2. 44. D. Spaargaren (N. Kistler) 4:3. 50. L. Cina (E. Garbare) 5:3. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Burgdorf.

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