Rudern
Die Zugerinnen sind erfolgreich an Chamer Regatta

Mit 1300 gemeldeten Teams wurde ein neuer Rekord erreicht. Der Ruderclub Cham präsentierte sich bestens.

Simon Scheurer
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Der Doppelvierer der Juniorinnen U17 vom See-Club Zug.
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Samuel Bisang vom See-Club Zug.
Zwei Tage lang massen sich die junge Athleten.
Ausgerichtet wurde die Regatta vom Ruderclub Cham. Und dessen Mitglieder ruderten erfolgreich mit. Im Bild: Sara Wyrsch.
Sara Wyrsch vom Ruderclub Cham.
Sara Wyrsch vom Ruderclub Cham
Vom Einer bis zum Achter: Die Athleten massen sich in verschieden grossen Booten.
Um die Ruderer draussen im Wasser zu erkennen, war ein Fernglas nötig.
Ruder zu schleppen, gehörte auch dazu.
Boote, Boote, Boote: Im Hirsgarten wimmelte es am Wochenende davon.
Zeit zum Einwaasern.
Der Wettkampf wurde von vielen verfolgt.
Maskenpflicht galt.
Der Wettkampf in Cham gilt als einer der schönsten in der Schweiz.
Anpacken heisst es auch schon vor dem Wettkampf.
Rudern macht stark.
Neugierig verfolgen die Anwesenden den Wettkampf.

Der Doppelvierer der Juniorinnen U17 vom See-Club Zug.

Bild: Stefan Kaiser (Cham, 22. Mai 2021)

Der Hirsgarten in Cham gilt als einer der schönsten Regattaplätze im schweizerischen Ruderkalender. Dies wurde am Wochenende wieder unter Beweis gestellt. Der Ruderclub Cham als Veranstalter hat im Vorfeld und am Wochenende ganze Arbeit geleistet, und trotz Pfingstwetters konnten alle Rennen pünktlich gestartet werden. Eines der ersten Rennen an beiden Renntagen war der Achter der Juniorinnen U19.

Die Crew um Steuerfrau Sophia Streit zeigte zweimal ein eindrückliches Rennen und gewann beide Rennen klar für sich. Die Kombi mit Lia Borter, Julia Lüscher, Anica Philipp, Aline Trevisan, Nicole, Rudolf, Gill Rudolf und Sophie Wehlen konnte sich mit einem schnellen Start gut positionieren. Das Boot vom Belvoir Ruderclub Zürich kam besser aus den Startblöcken setzte ihre Bootsspitze vor den Zuger Achter. Die Zugerinnen waren dann der Rennstrecke klar effizienter und sauberer unterwegs als ihre Konkurrentinnen aus Zürich und der Westschweiz. Kurz nach Rennhälfte zogen sie mit kräftigen, langen Schlägen an den Zürcherinnen vorbei.

Zwei Zugerinnen stemmen ein Mammutprogramm

Der Schlagzweier Lüscher und Borter hatte am Samstag gleich ein Mammutprogramm zu absolvieren. Starteten die beiden doch in gleich vier Rennen an diesem Tag. Das normale Rennpensum liegt im Schnitt bei zwei Rennen an einem Tag.

Die beiden Zugerinnen zeigten sich aber unbeeindruckt und fuhren wenig später mit Nicole Schmid und Anica Philipp im Doppelvierer U19 auf den zweiten Platz, um wenig später am Nachmittag auch den Zweier der Frauen für sich zu entscheiden. In ihrem letzten Rennen am Samstag fehlte dann ein wenig die Kraft, um auch beim Rennen im Zweier ohne der Juniorinnen U19 ganz vorne mitzumischen.

Gian-Luca Held holt den Tagessieg

Weitere Höhepunkte am Finalsonntag waren die Auftritte von Jana Nussbaumer und Aline Trevisan sowie dem Duo Ivo Löpfe und Samuel Bisang. Allen gelang in den Finalrennen am Sonntag ein toller Auftritt. Jana Nussbaumer war im Einer U23 siegreich, Trevisan und Löpfe und Bisag wurden ausgezeichnete Dritte im Einer der Juniorinnen U17 beziehungsweise dem Doppelzweier der Junioren U17. Auch der Ruderclub Cham zeigte, dass er nicht nur eine perfekte Regatta organisieren, sondern auch schnell rudern kann.

Gian-Luca Held holte sich den Tagessieg in der 6. Serie der Junioren U17 und wenig später mit Nico Oswald den zweiten Platz in der 6. Serie. Der Melderekord führte unter anderem zu ungewohnt grossen Feldern bei den Junioren U15 und U17.Somit reichten ein tolles Rennen im Vorlauf und der zweite Platz des Doppelzweiers U15 Armin Arnold und Nico Knüsel nicht für eine Finalqualifikation am Sonntag.

Die beiden zeigten aber im B-Final mit der drittschnellsten Tageszeit, dass sie zu den schnellsten Booten in dieser Kategorie gehören.