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Rund 160 Strommasten zwischen Walchwil und Hintergeissboden verschwinden

Das Zuger Energieversorgungsunternehmen WWZ verkabelt zurzeit die fast vier Kilometer lange Freileitung zwischen der Schaltstation Zugerberg beim Hintergeissboden und der Trafostation Mägeri in Walchwil.

(mua) Das Zuger Energieversorgungsunternehmen WWZ baut ihre Stromnetze seit jeher grösstenteils redundant auf. Das heisst, dass die Versorgung von Gemeinden und Quartieren jeweils über zwei Einspeisepunkte erfolgt. Im Falle eines Ausfalls eines Einspeisestrangs hält der sogenannt redundante Strang die Versorgung des betroffenen Gebiets aufrecht, wird in einer Medienmitteilung der WWZ erklärt. Dieses Netzkonzept ist zentral für die sichere und zuverlässige Versorgung der Region mit Strom.

Seit Mitte September laufen die Arbeiten in Walchwil. (Bild: PD)

Seit Mitte September laufen die Arbeiten in Walchwil. (Bild: PD)

Mehr Versorgungssicherheit für Walchwil

Walchwil wird heute über zwei Mittelspannungsleitungen mit Strom versorgt: Die Hauptversorgung erfolgt vom Unterwerk Herti über die Kabelleitung entlang des Zugersees (Casino-Oberwil-Walchwil). Für die redundante Versorgung der Gemeinde verläuft eine Leitung über den Zugerberg. Ein grosser Teil dieser Bergleitung zwischen Hintergeissboden und Mägeri besteht aus Freileitungen. Freileitungen sind laut der WWZ insbesondere in Höhenlagen teilweise anspruchsvollen Witterungsverhältnissen (Stürme, Schneelasten) ausgesetzt. Dies macht sie anfälliger auf Störungen. Mit der Verkabelung dieser Freileitungsabschnitte stärkt WWZ die Versorgungssicherheit der Gemeinde Walchwil. Die Arbeiten laufen seit Mitte September und werden bis Ende April 2020 abgeschlossen sein.

Verkabelung wertet auch Landschaftsbild auf

Nicht nur die Versorgungssicherheit, auch das Landschaftsbild profitiere, heisst es weiter in der Mitteilung. Nach Abschluss der Arbeiten werden insgesamt über sechs Kilometer Freileitung aus dem Landschaftsbild verschwunden sein, ebenso rund 160 Strommasten, die teilweise durch Naturschutzgebiete und Moorlandschaften führen.

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