SAALMIETEN: Auswärtige müssen mehr berappen

Altstadthalle, Burgbach- und Siehbachsaal kosten nicht für alle Mieter gleich viel. Das hat seinen Grund, sagt der Stadtrat.

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Podiumsgespräch im Burgbachsaal (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Podiumsgespräch im Burgbachsaal (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Irgendwann im letzten Jahr beschloss der Stadtrat, die Tarifordnung für die Mehrzwecksäle in Zug zu überarbeiten. Einem Anlass wurde die Neuregelung fast zum Verhängnis: Der Monatsbar im Siehbachsaal, organisiert von der Alternative-die Grünen Zug. 50 Franken zahlte die Partei an Miete zuvor für den Anlass jeden Monat. Nach dem Entscheid des Stadtrats sah man sich «aus heiterem Himmel» mit dem achtfachen an Kosten konfrontiert, wie Kantonsrätin Erwina Winiger sagt: 400 Franken pro Monatsbar sollte die Partei danach berappen. «Da suchten wir das Gespräch mit dem Stadtrat.»

Dieser vertritt eine klare Haltung, wie Finanzchef Hans Christen sagt. Der Entscheid sei gefalllen, nachdem klar gewesen sei, wie viel die Stadt in den Finanzausgleich abgeben müsse. «70 Millionen Franken sind schon genug, dazu kommen 25 Millionen an Zentrumslasten», rechnet er vor. «Stadtzuger Vereine sollen ein Vorrecht haben», sagt Christen, denn die Auslastung sei gross, die Räume begehrt.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.