SAISONSCHLUSS DER FREIBÄDER: Die Rekordzahlen gehen erneut baden

Die Seebäder haben die Eingangstüren für dieses Jahr geschlossen. Die Bilanz ist ernüchternd.

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die hartgesottenen Schwimmer geniessen die Ruhe und die letzten Sonnenstrahlen in der Zuger Badi Seeliken. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

die hartgesottenen Schwimmer geniessen die Ruhe und die letzten Sonnenstrahlen in der Zuger Badi Seeliken. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Strandmatte ist zusammengerollt, die Flip-Flops machen Herbstschuhen Platz und statt knappen Bikinis sind wattierte Jacken angesagt. Die Badesaison 2008 ist seit dem Wochenende bereits Geschichte. Traditionell zum Bettag haben in der Stadt Zug das Strandbad am Chamer Fussweg und die Seebäder Seeliken, Trubikon in Oberwil sowie Brüggli den Badebetrieb eingestellt.

Schon in der Zwischenbilanz eine durchwachsene Badesaison
«Die diesjährige Besucherzahl kann als durchschnittlich bezeichnet werden. Sie liegen aber eher über dem Wert des Vorjahres», so die Auskunft von Roger Brun, dem stellvertretenden Leiter Polizeiamt Zollhaus. Exakte Besucherzahlen können nicht präsentiert werden. «Weil in der Stadt alle Anlagen gratis benutzt werden dürfen, verfügen wir über kein Zählsystem bezüglich der Besucherzahlen», so Brun weiter.

Als eher schlecht beurteilt Susan Amrhein, Projektleiterin Planung und Hochbau der Gemeinde Cham, die abgelaufene Badesaison im Strandbad Cham und in der Hirsgarten-Badi. Die aktuellen Besucherzahlen liegen zwar noch nicht vor, aber schon die Zwischenbilanz im Juli deutete auf einen durchwachsenen Badesommer hin.

Im Rekordjahr 2003 kamen 50'000 Besucher
«Ein Rekordsommer wie 2003. Davon müssen wir weiterträumen», sagt Josef Schatt, Betriebsleiter des Strandbades in Unterägeri. Vor fünf Jahren kamen mehr als 50'000 Besucher zum Schwimmen und Sonnenbaden. In diesem Jahr zählte das Lido in Unterägeri rund 35'000 Eintritte. «Das war ein durchschnittlicher Badesommer», bilanziert Schatt.

Das Freibad Lättich in Baar schloss diesmal die Freibadanlage bereits am 18. August. Grund: Das Schwimmer- und das Nichtschwimmerbecken werden erneuert. Damit die Arbeiten bis zur neuen Saison 2009 abgeschlossen werden können, hat die Gemeinde das Freibad schon so früh zugemacht. Nach Angaben von Bruno Hoppler, Abteilungsleiter Liegenschaften, liegen genaue Besucherzahlen erst zum Monatsende vor.

Die Badesaison 2009 wird übrigens an den meisten Orten am 16. Mai eröffnet.

Luc Müller

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.