Salesianum wird zum «Haus der Papierkultur»

In Zug entsteht auf dem Salesianum-Areal ein öffentlich zugängliches «Haus der Papierkultur» Die historischen Gebäude sowie die dazugehörende Gartenanlage werden umfassend saniert und wiederhergestellt, das letzte Wort haben jedoch die Zuger Stimmbürger.

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Das Salesianum in Zug soll neu genutzt werden. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das Salesianum in Zug soll neu genutzt werden. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Steinhauser Hotz Gruppe präsentierte am Dienstag ihre Pläne für das Salesianum in Zug Im Salesianum soll ein «Haus der Papierkultur» entstehen – ein öffentlicher Ort, an dem Papierkultur in all ihren Facetten gelebt und erlebbar gemacht wird.

Öffentliches Restaurant geplant

Für das Haus der Papierkultur ist unter anderem eine Manufaktur für handgefertigte Papeterieartikel sowie ein Campus für das Wissen über Druckproduktion und -weiterverarbeitung geplant. Des weiteren ist ein ein kuratierter öffentlicher Galeriebereich mit Ausstellungen und Veranstaltungen (z.B. eine «Papierwelt») vorgesehen. Und nicht zuletzt sieht das Projekt auch ein öffentliches Restaurant mit Gartenwirtschaft vor.

Im Rahmen der neuen Nutzung werden die historischen Gebäude sowie die Gartenanlage umfassend saniert und wiederhergestellt. Aktuell sucht die Hotz Gruppe einen Kurator für das Haus der Papierkultur. Ein Vorvertrag für den Abschluss eines langjährigen Mietverhältnisses mit der Alfred Müller AG für Herrenhaus, Verbindungsbau und Kapelle ist laut einer Mitteilung der Hotz-Gruppe bereits unterzeichnet. Diese tritt jedoch nur in Kraft, wenn die Zuger Bevölkerung am 27. November dem «Bebauungsplan Salesianum» zustimmt.

pd/zim