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Leserbrief

Sammelsurium falscher Argumente

Zur Abstimmung vom 10. Februar in der Gemeinde Cham über die Teiländerung Zonenplan und Bauordnung neue Kantonsschule Allmendhof/Röhrliberg sowie Standortbeitrag

Die jüngsten Äusserungen von Gegnern einer Kantonsschule in Cham haben mich überrascht und erstaunt. Es wird ein Sammelsurium von teilweise falschen Argumenten ins Feld geführt, was mich einerseits ärgert und ich andererseits als Chamer nicht nachvollziehen kann. Die wichtigste Frage ist, so glaube ich, ob der Bedarf nach einem neuen Gymnasiumsstandort im Kanton gegeben ist. Diese Frage lässt sich ganz klar mit Ja beantworten. Die Kanti Zug am Lüssiweg ist derart riesig und mit Provisorien aufgebläht, dass sogar der Stundenplan angepasst werden musste; die Pause zwischen zwei Lektionen wurde auf 10 Minuten erhöht, weil sonst die Schüler und Lehrpersonen nicht genügend Zeit hätten, ins nächste Schulzimmer zu gelangen. Das Einzugsgebiet einer Kanti in Cham ist mit Steinhausen, Hünenberg und Risch genug gross für einen guten Schulbetrieb in mittlerer Grösse. Weitere Argumente für eine Kanti Ennetsee sind sicher auch die Synergien im Röhrliberg, die Ausstrahlung für Cham als Bildungsstandort und auch die Finanzen (Cham kriegt nicht nur eine Kanti, sondern auch vier Millionen an Steuereinnahmen). Aus Chamer Sicht überwiegen die Vorteile einer Kanti Ennetsee die Bedenken bei Weitem. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass die Bevölkerung ein Ja in die Urne legt.

Simon Mathis, Präsident CVP Cham, Cham

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