Interview
Sandra Moebus (GLP): «Lösungen werden komplexer»

Sandra Moebus aus Hünenberg kandidiert für die Grünliberalen für den Nationalrat.

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Sandra Moebus (GLP). Bild: PD

Sandra Moebus (GLP). Bild: PD

Weshalb haben sie sich für eine Kandidatur als Nationalrätin entschieden?

Sandra Moebus: Ich kandidiere, weil ich mich für eine sichere und wettbewerbsfähige Schweiz einsetze. In meinem beruflichen Alltag stelle ich mich der Herausforderung, Ökologie und Ökonomie miteinander zu vereinen und möchte diese Kernkompetenz ins Bundeshaus bringen.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Das sind die Klima- und Wirtschaftspolitik sowie die Gleichstellung von unterschiedlichen Lebensmodellen vor dem Gesetz. Unsere Welt rückt enger zusammen und die Menschheit entwickelt sich stetig weiter. Die neuen Lösungen für den Erhalt einer sicheren und wettbewerbsfähigen Schweiz werden komplexer. Es ist mir ein Anliegen, mich dieser Komplexität mit Klarheit und Logik zu stellen und faktenbasierte und zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten. Gerade unsere ökologische Krise muss im Einklang mit der Wirtschaft überwunden werden und wir wollen eine eigenständige Schweizer Lösung dafür erarbeiten.

Zug stellt drei Nationalräte und nur zwei kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Fridays for Future zeigen uns den Weg: Es ist Zeit zu erkennen, dass wir neue Rahmenbedingungen durch die Politik brauchen, um eine sichere und wettbewerbsfähige Zukunft zu ermöglichen. Die GLP hat diesen Weg schon lange erkannt und wird dafür belohnt werden.

Weshalb sollen die Zuger Sie wählen?

Weil ich für eine faktenbasierte und logische Arbeitsweise stehe und mich persönlich für sichere und zukunftsorientierte Lösungen engagiere. Durch meine Berufserfahrung in Industrie und Forschung und meine Kommunikationsstärke bringe ich Fähigkeiten für den Kanton ein, die in unserer heutigen Welt notwendig sind.

Sandra Moebus (39) lebt mit ihrem Partner in Hünenberg See. Die Physik-Ingenieurin und Konfliktmanagerin setzt sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Erforschung von erneuerbaren Brenn- und Kraftstoffen ein.