SANIERUNG: Das 200-jährige Holzhaus erhält ein Lifting

Eines der ältesten Gebäude im Besitz der Stadt Zug muss saniert werden. Das hat Konsequenzen für die Mieter.

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Spaziergängerin in der Nähe des Hauses, das nun totalsaniert wird. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Spaziergängerin in der Nähe des Hauses, das nun totalsaniert wird. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Es scheint nicht in die Umgebung mit den Wohnblöcken der Riedmatt zu passen: das Holzhaus mit Baujahr 1799. An der Strassengabelung Steinhauser- und Schochenmühlestrasse in Zug trotzt es trotzdem der Zeit. Nun jedoch soll das Gebäude, das nicht unter Denkmalschutz steht, an der Schochenmühlestrasse 2 aufgemotzt werden. Der Stadtrat will das 3-Familien-Haus erneuern – für 1,3 Millionen Franken. Der Umbau der Remise schlägt mit 200'000 Franken zu Buche.

Damit die Arbeiten ausgeführt werden können, müssen die Mieter der zwei 31½2- und der 41½2-Wohnungen ihre vier Wände verlassen. Den Mietern wurde bereits gekündigt. Von dieser Kündigung ist auch Erich Schön betroffen. Seit 45 Jahren – mit Unterbrüchen – lebt er im Haus. Dass dieses nun saniert wird, versteht er. «Es ist schon lange nötig», sagt der 52-Jährige. Doch trotz des Verständnisses fällt ihm sein baldiger Auszug schwer.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.