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SBB: Die Faltblattanzeigen haben ausgedient

Im Bahnhof Zug hängen Arbeiter neue Anzeigetafeln auf. Diese können deutlich mehr und sparen etwas ein.
Marco Morosoli
Im Bahnhof Zug gibt es künftig an 20 Orten Anzeigetafeln mit der modernen LED-Technik. (Bild Werner Schelbert)

Im Bahnhof Zug gibt es künftig an 20 Orten Anzeigetafeln mit der modernen LED-Technik. (Bild Werner Schelbert)

Die Information für Zugreisende hat in den vergangenen Jahrzehnten eine wahre Revolution erlebt. Noch vor vierzig Jahren gab es auf jedem Perron meist nur eine manuell zu bedienende Anzeige, die darauf hinwies, wann und wohin ein Zug fährt. Es waren natürlich noch nicht so viele wie in diesen Tagen. Heute werden die Reisenden mittels LED-Anzeigetafeln zeitnah über alle auf einem bestimmten Gleis fahrenden Züge informiert. Dort ist zu sehen, wann der Zug laut Fahrplan seine Reise fortsetzen wird. Ebenso wird auf die Zwischenhalte hingewiesen und auf die Zusammensetzung der Komposition (1. und 2. Klasse).

Im Zuger Bahnhof sind neben digitalen Anzeigen auch noch Faltblattanzeigetafeln – eine Erfindung aus Italien – im Einsatz. Doch nicht mehr für lange. Derzeit montieren SBB-Arbeiter die alten Hinweisschilder an den Perrondächern bei den sieben Gleisen im Bahnhof Zug ab. «Sie haben ihre Lebensdauer erreicht», sagt SBB-Sprecherin Lea Meyer.

Die Hinweisschilder für Zugabfahren waren bisher an 17 Orten innerhalb des Bahnhofs Zug aufgestellt. Laut Meyer kommen jetzt noch drei Standorte hinzu. Sie befinden sich auf den Perrons der Gleise 2, 3 und 4. Auf dem westlichsten Bahnsteig – dort wo die Züge in Richtung Affoltern am Albis verkehren – wird die Anzeigetafel leicht verschoben.

Mehr Informationen als bisher

Jeweils in der Mitte der Perrons werden grosse digitale Anzeigetafeln installiert. Sie zeigen nicht nur die aktuell auf diesem Gleis erwartete Zugabfahrt an, sondern auch die vier nächsten Verbindungen auf diesem Perron. Eine weitere Information betrifft den Zugtyp (EC, Interregio oder Stadtbahn).

Die bisher im Bahnhof Zug im Einsatz stehenden digitalen Hinweistafeln werden von Fachleuten revidiert und auf den neusten technischen Stand gebracht. Der Vorteil der neuen Generation von digitalen Abfahrtstabellen liege darin, so Meyer, dass der Stromverbrauch und die Wartungsintensität reduziert werden könne.

Lebensdauer beträgt 15 Jahre

Über die Kosten der ganzen Umrüstung kann Lea Meyer keine Auskunft geben, sie sagt aber: «Eine neue Anzeigetafel kostet mehrere zehntausend Franken. In dieser Summe sind alle Aufwendungen für die Umrüstung – wie das Material und die Installation – enthalten.

Doch auch die neuste Technik hält nicht ewig. Gemäss SBB-Sprecherin soll das digitale Informationssystem zirka 15 Jahre halten. Bis zu diesem Zeitpunkt ist womöglich schon die nächste Revolution im Zuginformationsbereich im Gange.

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