SBB: Lücke bei der Sicherheit?

Züge können mit offenen Türen nicht fahren, sagen Hersteller und SBB. Ein Lokführer hält dagegen.

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Bei diesem Wagen wurde der Postangestellte eingeklemmt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Bei diesem Wagen wurde der Postangestellte eingeklemmt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Nach dem tragischen Unfall eines Pöstlers, der seinen Arm bei einem Gepäckwagen eines Zuges eingeklemmt und über drei Kilometer von Baar nach Zug mitgeschleppt wurde, wird Kritik laut. Anders als die SBB und der Hersteller der Züge erklärten, könne ein Zug auch mit offenen Türen losfahren, sagt ein SBB-Lokführer. Dies, weil der dafür zuständige Schalter bei den Intercity-Zügen bewusst und permanent überbrückt worden seien.

Die SBB weist den Vorwurf zurück: «Die SBB macht bei der Sicherheit keine Kompromisse», sagt Mediensprecher Reto Schärli. Mehr wollen die Post und die SBB nicht sagen, bis genauere Untersuchungsergebnisse vorliegen.

Auch die Gewerkschaft transfair, die unter anderem die Post-Angestellten betreut, will zuerst die Untersuchungen zum Unfall abwarten.

red

Den ausführlichen Text lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.