SBB stationiert Betriebswehr in Rotkreuz

Die SBB baut in Rotkreuz einen neuen Standort für ihre Betriebswehr auf und schafft damit zwölf zusätzliche Arbeitsplätze. Dank dem neuen Standort sollen die Interventionszeiten in der Zentralschweiz deutlich verkürzt werden.

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Die SBB-Betriebswehr im Dezember 2006 in Menznau im Einsatz. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Die SBB-Betriebswehr im Dezember 2006 in Menznau im Einsatz. (Bild: Archiv / Neue LZ)

In Rotkreuz entsteht bis im Oktober 2013 ein neuer Betriebswehr-Standort der SBB. Heute erfolgen die Einsätze durch die Standorte Olten, Brugg, Zürich und Erstfeld. Mit der Stationierung eines Lösch- und Rettungszugs in Rotkreuz sollen die Einsatzwege und -zeiten in der Zentralschweiz deutlich kleiner werden. Die Fahrtzeiten des Lösch- und Rettungszuges «LRZ» bei Interventionen in Zug oder Luzern verkürzen sich dadurch künftig von heute 35 auf neu rund 15 Minuten. Mit dieser Massnahme will die SBB auch der gestiegenen Anzahl von Einsätzen in der Region gerecht werden, wie sie am Montag mitteilt.

Interventionen auch im Gotthard

Durch das raschere Eingreifen im Störungsfall könne nach ersten Schätzungen die Verspätungen für Reisende in der Innerschweiz neu um bis zu 20 Prozent reduziert werden. Zudem könne von Rotkreuz aus auch die Unterstützung bei Ereignissen beim künftigen Gotthard-Basistunnel sichergestellt werden.

Zwölf neue Arbeitsplätze

Damit eine Ausrückzeit von 5 Minuten sichergestellt werden könne, werde der Standort an Wochentagen während 24 Stunden besetzt. Dafür schafft die SBB zusätzlich zwölf Arbeitsstellen. Schon heute arbeiten rund 40 Mitarbeitende in verschiedenen Bereichen in Rotkreuz.

pd/bep