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Der SC Cham erleidet eine unnötige Niederlage

Der Sportclub hat in Bellinzona 1:2 verloren, obwohl er in Führung gegangen war. Einen Punkt hätte er verdient gehabt.
Michael Wyss
Esat Balaj (Mitte) erzielt den Chamer Führungstreffer. (Bild: Werner Schelbert, Cham, 20. September 2017)

Esat Balaj (Mitte) erzielt den Chamer Führungstreffer. (Bild: Werner Schelbert, Cham, 20. September 2017)

Grosse Konsequenzen hatte die 1:2-Niederlage der Ennetseer im Tessin bei Bellinzona nicht. Die beiden abstiegsgefährdeten Promotion-League-Teams von Wohlen (15 Punkte) und La Chaux-de-Fonds (7) verloren ihre beiden Partien ebenfalls. Nichtsdestotrotz hätten die Chamer natürlich gern weitere Punkte gesammelt. Der Nuller beim früheren Tessiner Fussballaushängeschild Bellinzona war für die Gäste deshalb sehr ärgerlich.

Freude von kurzer Dauer

Dabei begann die Partie für das Team von Trainer Jörg Portmann positiv. Esat Balaj brachte die Chamer vor 1000 Fans mit 1:0 in Front (37.). Doch die Freude über den Führungstreffer war nur von kurzer Dauer. Bellinzona konnte in der 42. Minute durch Mirko Facchinetti zum 1:1 ausgleichen. Und keine sechs Minuten, nachdem die zweite Halbzeit angepfiffen war, führte der Gastgeber dank eines Penaltytreffers durch David Stojanov mit 2:1. Und bei diesem Resultat blieb es, die Chamer schafften den Ausgleich nicht mehr.

Der Sportclub-Captain Fabio Niederhauser (23) sagte nach der Partie:

«Das war eine ärgerliche Niederlage, wir hätten mindestens einen Punkt mitnehmen müssen. Schade, es wäre mehr möglich gewesen.»

Und wo sieht der Verteidiger die Gründe für dieses Ergebnis? «Der Platz war sehr holprig und uneben. Bellinzona hatte sich besser auf ein Kampfspiel eingestellt.»

Am kommenden Samstag empfängt der SC Cham das abgeschlagene Schlusslicht La Chaux-de-Fonds (16.00, Eizmoos). Die Tabellensituation ist kein Grund, dieses Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit einem Sieg würden die aktuell siebtplatzierten Chamer auf 31 Punkte kommen, was beruhigend wäre im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Blick auf die Tabelle der vergangenen Jahre zeigt, dass man mit dieser Ausbeute den Klassenverbleib unter Dach und Fach hat.

Mehr zur Promotion League gibt es hier.

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