Leserbrief

Schädliche Schande für das Ägerital

«Bis wann ist ein Haus noch bewohnbar?», Ausgabe vom 2. Oktober 2019

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Schon seit vielen Jahren wird mit der Miete von Wohnungen im hässlichsten Haus der Schweiz an der Zugerstrasse 91 in Unterägeri, vom Sozialamt und der Sozialdienste des Kanton Zugs noch zusätzlich vergoldet. In diesem Haus wohnen Asylbewerber/innen mit negativen Asylbescheid. Was wurde uns schon von der Hauseigentümerin SAE Immobilien AG versprochen, und immer wieder wurden wir vertröstet. Gemäss dem Hausbesitzer sollte die Planung einer Sanierung unter anderem im Jahre 2018 weit fortgeschritten gewesen sein und diese zusammen mit der Wasserkraft realisiert werden. Das mit der Wasserkraft hat inzwischen eine andere Wendung genommen. Nun wir haben inzwischen August 2020 und diese absolut unverständliche und dem Ägerital schädliche Schande ist immer noch im gleichen Zustand. Dazu kommt die Aussage von Herrn René Koch, Geschäftsführer der SAE Immobilien AG: «Wir zwingen niemand diese Wohnungen zu mieten». Bewohnbar ist dieses Haus seit Jahren nicht mehr, aber gemäss unserem Gemeindepräsidenten Josef Ribary, ist es nicht verwerflich, abgewiesene Asylbewerber in diesem Haus unterzubringen, weil ja keine anderen im Haus wohnen wollen. Ich frage Herrn Koch und Herr Ribary, ob sie das Wort Zynismus nicht kennen. Ich appelliere nochmals an die Vernunft und Ehre von René Koch: Bitte beenden Sie diese Schande.

Hans-Rudolf Iten-Hartmann, Unterägeri