Scheune in Rotkreuz komplett niedergebrannt – zwölf evakuierte Personen wieder zuhause

Auf dem Haldenhof in Rotkreuz stand eine Scheune in Vollbrand. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.

Vanessa Varisco
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Ein Inferno: Eine Scheune in Rotkreuz ist komplett niedergebrannt. Der Sachschaden ist gemäss Behörden «beträchtlich».

Ein Inferno: Eine Scheune in Rotkreuz ist komplett niedergebrannt. Der Sachschaden ist gemäss Behörden «beträchtlich».

Bild: Zuger Polizei

Der Brand am frühen Mittwochmorgen, 29. April, erforderte einen Grosseinsatz: Rund 130 Angehörige der Feuerwehren Risch, Hünenberg sowie der Stützpunktfeuerwehr Zug, das Feuerwehrinspektorat sowie Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und der Zuger Polizei kamen zum Einsatz. In der Gemeine Risch stand eine Scheune auf dem Haldenhof in Flammen. Laut einer Medienmitteilung der Zuger Polizei seien kurz vor 3 Uhr mehrere Meldungen bei der Einsatzzentrale eingegangen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand.

Unverzüglich hätte ein Grossaufgebot der Feuerwehren Risch und Hünenberg begonnen, das Feuer von allen Seiten zu bekämpfen. «Sie wurden dabei von der Stützpunktfeuerwehr Zug unterstützt, die eine Autodrehleiter nutzten», heisst es in der Mitteilung weiter.

Brandursache noch ungeklärt

Gemeinsam gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude zu verhindern. «Dazu mussten die Häuser mit Wasser gekühlt werden», gibt Mediensprecher der Zuger Polizei, Frank Kleiner, Auskunft. Durch die enorme Hitze seien einzelne Scheiben geborsten. Aus Sicherheitsgründen mussten deshalb zwölf Personen aus umliegenden Liegenschaften vorsorglich evakuiert werden. Sie konnten laut dem Mediensprecher der Zuger Polizei mittlerweile in ihre Wohnungen zurückkehren.

Ein Übergreifen des Feuers haben die Einsatzkräfte verhindert.

Ein Übergreifen des Feuers haben die Einsatzkräfte verhindert.

Bild: Zuger Polizei

Grosser Sachschaden entstanden

Bei dem Brand wurden weder Menschen noch Tiere verletzt. Im Innern der Scheune befanden sich Landmaschinen, ein Holzschnitzellager, Brennholz sowie Stroh. «Noch ist die Brandursache unklar», erklärt Frank Kleiner. Sie werde durch den kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei abgeklärt. Unklar ist auch, wie hoch der entstandene Schaden ausfällt. Jener sei aber beträchtlich.

12 Personen der umliegenden Liegenschaften wurden vorsorglich evakuiert.

12 Personen der umliegenden Liegenschaften wurden vorsorglich evakuiert.

Bild: Zuger Polizei

Bild: Zuger Polizei
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