Scheunenbrand: Technische Ursache vermutet

Eine Bauernfamilie aus Meisterswil wurde mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen. Der Grund: Eine ihrer Scheunen brannte lichterloh. Die Brandursache scheint nun geklärt zu sein.

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Die Scheune brennt lichterloh. (Bild: Polizei Zug)

Die Scheune brennt lichterloh. (Bild: Polizei Zug)

Die Zuger Polizei hat am Dienstag, 14. Dezember, ihre Ermittlungen am Brandplatz abgeschlossen. Der Platz ist wieder freigegeben worden. Die Spezialisten gehen von einer technischen Brandursache aus. Vermutlich hat ein Heizlüfter das Feuer ausgelöst, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden in einer Medienmitteilung schreiben.

Schwere Löscharbeiten
In der Nacht auf Montag, nach 2:30 Uhr, ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass in Hünenberg eine Scheune brenne. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand die Scheune in Meisterswil bereits in Vollbrand. Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehrleute aufwändig, wie die Zuger Polizei am Montag in einer Mitteilung schrieb.

Lange Leitung nötig

Die Scheune brennt lichterloh. (Bild: Polizei Zug)

Die Scheune brennt lichterloh. (Bild: Polizei Zug)

Da der Hof abgelegen liegt, mussten sie über mehrere hundert Meter Leitungen legen, um Wasser aus der Reuss pumpen zu können. Die alte Scheune mit Baujahr 1904, die als Magazin verwendet wird und einen Partyraum beinhaltet, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Niemand wurde verletzt. Der Sachschaden an der Scheune und an den dort eingestellten Landwirtschaftsmaschinen beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Die Feuerwehren der Gemeinden Risch und Hünenberg standen mit insgesamt 140 Angehörigen im Einsatz.

pd/bep/das