Schiffe auf dem Zugersee fahren einen Verlust ein

Die Schifffahrtsgesellschaft für den Zugersee (SGZ) hat im vergangenen Jahr einen Betriebsverlust eingefahren. Grund dafür war das schlechte Wetter im Frühling. Die Zahl der Passagiere ging von 130'661 auf 108'542 zurück.

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(sda) Die Betriebserträge nahmen um 213'182 Franken ab und erreichten noch 2,17 Millionen Franken, wie die SGZ am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich resultierte 2019 ein Betriebsverlust von knapp 120'000 Franken. Im Vorjahr war man mit 20'000 Franken noch im Plus gelegen.

Den Verlust und den Passagierschwund führt das Unternehmen hauptsächlich auf den getrübten Saisonstart zurückzuführen. Einsparungen bei der Betriebsführung reichten nicht aus, die Ertragsrückgänge aufzufangen.

Der Kanton Zug, die Zuger Gemeinden, der Bezirk Küssnacht am Rigi sowie die Gemeinde Arth vergüteten Abgeltungen im Gesamtbetrag von 554'094 Franken. Eine Studie soll aufzeigen, ob ein vom Kanton geforderter Kostendeckungsgrad von 70 Prozent erreichbar ist. Die Resultate werden in der zweiten Jahreshälfte 2020 erwartet.

Die SGZ besitzt drei Motorschiffe: die MS Rigi, die MS Schwyz und die MS Zug. 31'374 Schiffskilometer legten die drei Motorschiffe auf dem Zugersee zurück.