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«Schlanker Staat»

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Der Zuger Daniel Stadlin will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.

Daniel Stadlin, weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden??

Daniel Stadlin: Weil ich mich seit meiner Jugend für Schweizer Politik interessiere und mit ihr auseinandersetze. Und der Nationalrat das Gremium ist, wo diese Politik entworfen und gestaltet wird.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Stadlin: Erstens: gesunde Finanzen und eine niedrige Staatsquote, weil sie die Basis für eine florierende Wirtschaft und die Wahrung unseres Wohlstands sind. Der Staat darf nicht mehr Geld ausgeben, als er einnimmt und muss unseren Nachkommen eine gesunde Finanzlage hinterlassen. Auch soll der heutige Steuerwettbewerb erhalten bleiben, garantiert er doch einen effizienten Umgang mit dem Geld der Steuerzahler. Zweitens: Effizienter Umweltschutz, weil er die Grundlage unserer Existenz ist. Dies mit einer starken und innovativen Wirtschaft. Nur eine solche schafft das dazu nötige ­finanzielle Fundament. Ohne dieses bleibt der Umweltschutz schnell einmal auf der Strecke. Drittens: ein gerechter NFA – weil der nationale Finanzausgleich für den Zusammenhalt der Schweiz von entscheidender Bedeutung ist, aber leider immer mehr zu einer Geldbeschaffungsmaschine der Nehmerkantone verkommt. Für Zug bedeutet dies eine zunehmende Einschränkung seiner finanziellen Autonomie. Eine unhaltbare Entwicklung, die es unbedingt zu korrigieren gilt.

Zug stellt drei Nationalräte, und alle kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Stadlin: Als Kandidat einer Kleinpartei wird es sicher schwierig – doch nur wer wagt, gewinnt.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Stadlin: Weil ich mich für eine liberale Wirtschaftsordnung mit flexiblem Arbeitsmarkt einsetze und überzeugt bin, dass dieses Modell unsere soziale Sicherheit und unseren breiten Wohlstand auch in Zukunft sichern kann. Weil ich mich für einen starken, aber schlanken Staat einsetze, der auf Eigenverantwortung basiert und seine Dienstleistungen wie ein modernes Unternehmen organisiert. Weil ich mich für Ökologie ohne grüne Dogmen einsetze. Umweltschutz ist lebensnotwendig und daher weder links noch rechts. Weil ich mich für die landschaftliche und bauliche Vielfalt der Schweiz einsetze. Wohnen, Arbeit, Konsum und Freizeit müssen näher zusammenrücken. Weil ich ein offener und engagierter bürgerlich-liberaler Politiker mit grünem Herzen bin.

Persönlich

Daniel Stadlin (60) ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Er wohnt in Zug und ist Architekt und Siedlungsplaner HTL. Seit 2008 ist er Mitglied der GLP, seit 2011 Kantonsrat und Vizepräsident der GLP Kanton Zug.

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