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Umweltranking: Schlechtes Zeugnis für Zuger Politiker

Beim aktuellen Umweltranking kommen die Zuger Bundesparlamentarier nicht gut weg.

(zg) Die Zuger National- und Ständerate haben in der vergangenen Legislatur mehrheitlich gegen umweltfreundliche Vorlagen gestimmt. Zu diesem Schluss kommt das Umweltranking von Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF in Zusammenarbeit mit weiteren Umweltorganisationen.

Am umweltfreundlichsten stimmte demnach CVP-Ständerat Peter Hegglin. In 37,5 Prozent der untersuchten Vorlagen entschied er im Sinne der Umwelt. Er liegt damit unterhalb des Durchschnittes von 49 Prozent, welcher seine Partei im Bundesparlament erreicht. Noch deutlicher zeigt sich dies bei CVP-Parteipräsident und Nationalrat Gerhard Pfister, mit 35,2Prozent.

Die beiden abtretenden FDP-Bundespolitiker, Ständerat Joachim Eder sowie Nationalrat Bruno Pezzatti stimmten noch seltener für die Umwelt. Joachim Eder in 30 Prozent der Vorlagen – was über dem Durchschnitt seiner Partei von 22 Prozent liegt – und Pezzatti noch in 7,4 Prozent der Vorlagen. Am häufigsten gegen die Umwelt stimmt SVP-Nationalrat Thomas Aeschi. Er entschied in keiner der untersuchten Vorlagen im Sinne der Umwelt. Seine Partei schneidet mit einem Durchschnittswert von 5 Prozent ab.

Die Umweltallianz hat für das Ranking aus den behandelten Vorlagen der vergangenen Legislatur jene Vorlagen untersucht, die sie anhand sieben Kriterien als relevant für die Umwelt oder nicht kategorisiert. Das Abstimmungsverhalten wurde anhand dieser relevanten Vorlagen ausgewertet.

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