Das Ausseneisfeld bei der Bossard-Arena ist bereit für die Besucher

Langsam beginnt der Herbst und passend dazu kann seit heute auf der Kunsteisbahn bei der Bossard-Arena wieder Schlittschuh gelaufen werden. Auch das Wetter in den letzten Tagen spielte mit, sodass die rechtzeitige Eröffnung nie gefährdet war.

José Perez
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Jürg Casalini (rechts) bespricht noch die letzten Details für die Eröffnung des Eisfelds. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 5. Oktober 2018))

Jürg Casalini (rechts) bespricht noch die letzten Details für die Eröffnung des Eisfelds. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 5. Oktober 2018))

Die Eismeister haben ihre Arbeit pünktlich erledigt. Das Ausseneisfeld bei der Bossard-Arena ist für den Saisonstart bereit und Besucher können dieses ab heute wieder betreten. Die rechtzeitige Eröffnung ist allerdings keine Selbstverständlichkeit. Denn um dies zu schaffen, mussten die Eismeister sich den Wetterumständen anpassen.

2016 beispielsweise verhinderten hohe Temperaturen und eine starke Bisenströmung – diese bewirkt, dass die oberste Eisoberfläche sozusagen weggeblasen wird – den rechtzeitigen Saisonstart. «Dieses Jahr sind diese Strömung und solche Extremtemperaturen nicht so stark aufgetreten», erzählt der Geschäftsführer der Kunsteisbahn, Jürg Casalini. «Wir hatten von Montag bis Mittwoch Glück. Das waren zu unserem Vorteil wüste Tage und der Nebel bewahrte uns vor einer zu starken Sonneneinstrahlung. Heute jedoch ist wieder schönes Wetter», sagte Casalini am Interview vergangenen Donnerstag, während er mit seinen Händen seine Augen vor der blendenden Sonne schützte.

Sonneneinstrahlung als Hauptproblem

«Entscheidend für das Eis ist die Sonneneinstrahlung. Dann folgen der Wind und erst dann die Temperatur», erklärt der Fachmann. Würden solche Wetterereignisse in den nächsten Tagen vermehrt auftauchen, bestehe das Risiko einer wässrigen Eisoberfläche. «Ich bin aber von einer erfolgreichen Eröffnung überzeugt. Trotzdem wünsche ich mir in den nächsten Tagen eher Nebel als Wind.» Das ganze Eis überhaupt herzustellen, sei eben aufwendiger, als es dann später intakt zu halten. «Im Winter wird es kälter und dunkler zugleich. Entsprechend wird das Eis weniger wahrscheinlich schmelzen.» Zur Kontrolle werde täglich gemessen, wie dick das Eis noch ist.

Trotz der möglichen Wetterereignisse befürchtet Casalini keine Verschiebung des Eröffnungsdatums. «Ich bin seit 30 Jahren hier Geschäftsführer und wir mussten erst zwei Mal den Saisonstart hinauszögern.»

Das Ausseneisfeld hat von Montag bis Freitag von 9 bis 21.45 Uhr, am Samstag von 8.15 bis 21.45 Uhr und am Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.