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SCHNEE: Schon am Wochenende wird die Zuger Skisaison eröffnet

Die weisse Pracht blieb gestern sogar im Tal an manchen Orten liegen. Das freut Skifans und Familien.
Wolfgang Holz
Vorhang auf: Vier Wochen früher als im letzten Jahr kann man auf dem Raten Ski fahren. Nur der Nebel sollte sich noch lichten. (Bild Maria Schmid)

Vorhang auf: Vier Wochen früher als im letzten Jahr kann man auf dem Raten Ski fahren. Nur der Nebel sollte sich noch lichten. (Bild Maria Schmid)

Wolfgang Holz

Sind Sie schon einmal den «Gütsch-Schuss» in der aerodynamischen Eiformhaltung runtergestochen? Oder haben Sie schon einmal die Sonnenstrahlen des romantischen Abendrots bei leichten Schwüngen durch die «Wäldli-Kurve» genossen? Falls nicht, dann können Sie dies am Wochenende testen. Sozusagen als «Kriterium des ersten Zuger Schnees».

Einen Monat früher als sonst

Die Rede ist vom Ratengütsch, kurz: Raten, in Oberägeri. Auf dem 1119 Meter hohen Skihügel oberhalb des gleichnamigen Restaurants sind gestern nämlich zwischen 30 und 40 Zentimeter Schnee gefallen. Immerhin so viel, dass die Skilift Raten AG beschlossen hat, die beiden Skilifte mit ihren Familientarifen am kommenden Wochenende erstmals in Betrieb zu nehmen. Zudem konnte der Boden bei minus 6 Grad noch gefrieren, was für die Pistenunterlage optimal ist.

«Im letzten Jahr konnten wir den Lift erstmals am 27. Dezember laufen lassen, nun sind wir schon einen Monat früher dran», berichtet Betriebsleiter Karl Inglin, der gestern Morgen die frohe Kunde vom ersten Skiwochenende am Raten schon auf den telefonischen Anrufbeantworter gesprochen hat. Sagts, und hofft auf einen ähnlich guten Winter wie im letzten Jahr – denn an 56 Tagen seien die beiden Lifte in Betrieb gewesen. Um finanziell über die Runden zu kommen, ist man dabei aber auf vielfältige Unterstützung angewiesen. Der Verwaltungsrat arbeitet ehrenamtlich, zum Aufstellen und Abräumen der Skilifte hilft eine bewährte Crew von freiwilligen Helfern mit, und die öffentliche Hand und der Verkehrsverein bezuschussen die Skilifte. Auch viele Privatpersonen leisten Beiträge oder bestellen Saisonkarten, um diese zu verschenken. Und trotzdem beweist die Skilift Raten AG viel Leidenschaft und Pioniergeist.

Ende Januar neues Pistenfahrzeug

Und das nicht nur, weil letztes Jahr ein neuer Tellerlift eingeweiht werden konnte – der «Megastar». Ende Januar soll nun sogar ein neues Pistenfahrzeug für 250 000 Franken eingeweiht werden. «Dieses ist auf dem aktuell neuesten technischen Stand mit SCR-Katalysator und Partikelfilter, läuft also sehr sauber und ist eines der ersten Fahrzeuge in der Schweiz, welches so ausgerüstet eingesetzt wird», erklärt Jürg Rogenmoser, Präsident der Skilift Raten AG. Auch der Kiosk ist ausgebaut worden. «Wartende Eltern und Kinder können nun aus noch mehr Snacks auswählen und während einer Pause den Hunger stillen.» Für Rogenmoser lohnt sich das Liftgeschäft vor allem emotional. «Viele Familien und Kinder lernen in solch kleinen Skigebieten überhaupt den Schneesport kennen. Ich selber bin absolut angefressen vom Skisport.» Diese Freude auch anderen weiterzugeben, sei der Ansporn, sich für das Zuger Naherholungsgebiet auf dem Raten einzusetzen. Zudem ist Rogenmoser überzeugt, dass solch kleine Gebiete auch enorm wichtig sind für die grossen Players wie Engelberg, Andermatt und Zermatt. «Denn bei uns erlernen viele das Skifahren und fahren dann in anspruchsvollere Skigebiete weiter.»

HINWEIS

Sämtliche Infos zu den Raten-Liften gibt es unter www.raten.ch. Für fortgeschrittene Skifahrer haben am Wochenende auch schon die Liftanlagen im Sattel/Hochstuckli geöffnet. Die Lifte in Menzingen, auf dem Nollen sowie auf dem Zugerberg sind noch geschlossen.

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