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Schnelle Rettung aus dem Auto

An der Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Muri+ zeigten die Feuerwehrleute beste Einsatzbereitschaft.
Eddy Schambron
Die Feuerwehrleute demonstrieren die beschwerliche und gefährliche Abdichtung von Lecks am gekippten Tankwagen. (Bild: Eddy Schambron)

Die Feuerwehrleute demonstrieren die beschwerliche und gefährliche Abdichtung von Lecks am gekippten Tankwagen. (Bild: Eddy Schambron)

Ein Unfall zwischen einer Automobilistin und einem Traktorfahrer forderte die Stützpunktfeuerwehr Muri+ gleich auf verschiedenen Ebenen. Einerseits galt es, die im Auto eingeklemmten Personen zu bergen und ein Übergreifen eines Brandes auf ein Gebäude zu verhindern, andererseits lief Heizöl aus dem am Lastwagen angehängten Tankwagen aus und drohte, den in der Nähe fliessenden Bach zu verschmutzen.

Unter der Einsatzleitung von Heinz Stöckli gelang es der Feuerwehr gut, die gestellten Aufgaben unter den interessierten Blicken eines grossen Publikums zu lösen. Bei der Strassenrettung merkte man, dass hier eine gewisse Erfahrung vorhanden ist. Das Dach des Autos wurde sauber abgetrennt, ohne die Insassen zu gefährden, die sofort von der Sanität in Obhut genommen wurden. Das angrenzende Gebäude wurde mit Wasser vor dem Feuer geschützt, wobei auch die Drehleiter in den Einsatz kam. Eine Person, die sich noch im Gebäude befand, musste evakuiert werden. Als aufwendig erwies es sich, den lecken Tankwagen abzudichten. Unter dem Schutz von Kollegen mit Schaumwerfern krochen Spezialisten mit Atemschutz unter den Wagen, um die Lecks ausfindig zu machen und zu stopfen – eine beschwerliche und in den Kunststoffanzügen schweisstreibende Arbeit. Gleichzeitig sorgten andere für eine Bachsperre, damit es durch das auslaufende Öl nicht zu einer Gewässerverschmutzung kommen konnte. Damit auf dem Schadenplatz effizient und sicher gearbeitet werden konnte, wurde der Verkehr zuverlässig abgeriegelt und umgeleitet. «Erfüllt», kamen die beobachtenden Übungsleiter zum Schluss. Gelobt wurde insbesondere, dass die Feuerwehrleute immer auch auf die eigene Sicherheit geachtet haben. Es sei immer genügend Schlauchmaterial vorhanden gewesen. Bei der Strassenrettung sei vorbildlich auf die Patientenbetreuung geachtet worden.

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