SCHRAUBEN: Bossard Gruppe sieht noch kein Ende der Krise

Die Wirtschaftskrise wirkte sich auch im 3. Quartal 2009 unvermindert deutlich auf die Umsatzentwicklung der Zuger Bossard Gruppe aus. Höchstens eine leichte Besserung ist in Sicht.

Drucken
Teilen
(Archivbild Remo Inderbitzin/Neue ZZ)

(Archivbild Remo Inderbitzin/Neue ZZ)

Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr von 139,8 Mio. auf 93,9 Mio. Franken, wie das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen mitteilt. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 32,8%. In Lokalwährung nahm der Umsatz um 30,5% ab. Damit lag der Umsatzrückgang im 3. Quartal 2009 im Rahmen der ersten Jahreshälfte. In den ersten neun Monaten belief sich der Umsatz insgesamt auf 299,8 Mio. Franken. Dieser sank gegenüber den Rekordumsätzen der Vorjahresperiode um 31,8% in Schweizer Franken und 30,7% in Lokalwährung.

Das Marktumfeld bleibt auch in den kommenden Monaten schwierig, wie es weiter heisst. Zwar seien Anzeichen einer Stabilisierung der Nachfrage insbesondere in Europa und Asien erkennbar, jedoch sehe man nach wie vor keine Indizien einer schnellen Erholung. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Nachfrage trotz Anzeichen einer Bodenbildung bis Ende Jahr auf tiefem Niveau schwach bleibt.

scd