SCHÜTZENMATT: Kunsthaus: Der Wegzug der Sammlung droht

Der Stadtrat reicht 13 mögliche Standorte für das neue Kunsthaus nach. Und sagt, weshalb die Schützenmatt trotzdem am besten ist.

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Auf der Schützenmatt in Zug soll das neue Kunsthaus entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Auf der Schützenmatt in Zug soll das neue Kunsthaus entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Idee des Regierungsrates und des Stadtrates, das neue Kunsthaus auf der Schützenmatt zu erstellen, stösst nicht überall auf offene Ohren. Insbesondere stören sich viele an der Kommunikation des Stadtrates. «Bevor über einen Standort entschieden werden kann, muss der Öffentlichkeit die Strategie, ein Konzept und der Raumbedarfnachweis vorgestellt werden», ist Karl Kobelt, Chef der FDP-Fraktion im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR), überzeugt. Nun holt der Stadtrat dies im Rahmen der Antwort einer entsprechenden Interpellation der FDP nach.

In seiner Antwort listet der Stadtrat unter anderem die 13 Standorte auf, die er und die Regierung ebenfalls in die Suche miteinbezog und begründet so, weshalb die Schützenmatt sich für das neue Kunsthaus am besten eignet. Bei vielen Standorten, vor allem jenen, die sich in privater Hand befinden, ist gemäss Stadtrat eine schnelle Realisierung eines neuen Kunsthauses kaum möglich. «Der Zeitfaktor ist von grosser Bedeutung, da der Verlust der Sammlung Kamm droht», schreibt der Stadtrat.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.